Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Jahresversammlung der Wasserversorgung

Pandemie steigert Wasserverbrauch in Kleinhöhenrain auf 222000 Kubikmeter

Die Wasserversorgung Kleinhöhenrain hat 281 Abnehmern mehr als 222000 Kubikmeter Wasser bereitgestellt. In den vergangenen zwei Jahren wurde ein höherer Wasserverbrauch verzeichnet, was vermutlich auf die Pandemie zurückzuführen ist.

Kleinhöhenrain – Zur Jahresversammlung traf sich kürzlich der Verein der Wasserversorgung Kleinhöhenrain. Vorsitzender Thomas Fischhaber freute sich, in diesem Jahr die Mitglieder wieder zum regulären Termin im Gasthaus „Zur schönen Aussicht“ in Kleinhöhenrain begrüßen zu dürfen: „Auch wenn die Pandemie in der Vergangenheit die Termine für die Versammlungen beeinträchtigt hat, gab es im laufenden Betrieb der Wasserversorgung keinerlei Einschränkungen“, begann Fischhaber seinen Bericht.

Allerdings konnte in den vergangenen zwei Jahren ein etwas höherer Wasserverbrauch verzeichnet werden, der vermutlich auf die Pandemie zurückzuführen sei. Um die Wasserqualität für die Verbraucher zu gewährleisten, wurden die gesetzlich vorgeschriebenen Proben durchgeführt. Keine der Proben ergab Hinweise auf eine Verkeimung des Wassers. Allerdings ist eine Erhöhung der Nitratwerte zu verzeichnen. Jedoch bewegen sich diese Werte nach wie vor unterhalb der vom Wasserwirtschaftsamt vorgeschriebenen Grenzwerte. Auch bei den verschiedenen Messstellen im Umfeld der Brunnen wurden Proben genommen, die Grundwasserstände gemessen, von den Geologen analysiert und an das Wasserwirtschaftsamt weitergegeben.

Die unterirdische Enteisenungsanlage funktioniert gut. Allerdings ist der Stromverbrauch durch die für den Betrieb erforderlichen zusätzlichen Pumpen um etwa 10 Prozent gestiegen. „Dieser Mehrverbrauch an Strom und der gestiegene Strompreis können zukünftig auch zu einer Erhöhung des Wasserpreises führen“, so Fischhaber.

Weitere Informationen aus dem Mangfalltal finden Sie hier.

Um die Betriebssicherheit am Brunnen II und III auch bei einem Stromausfall sicherzustellen, wird in der Vorstandschaft aktuell darüber nachgedacht, ein Notstromaggregat anzuschaffen.

Bei einem Tag der offenen Türe am 19. Juni ist die Höhenrainer Bevölkerung eingeladen, sich ein Bild von der Arbeit der Wasserversorgung zu machen. Bei dieser Gelegenheit können auch die Brunnen sowie die Enteisenungsanlage besichtigt werden. Mit dem Hinweis, dass sich die Vorstandschaft in den nächsten Monaten mit der Erweiterung des Wasserschutzgebietes beschäftigen muss, schloss der Vorsitzende seinen Bericht.

In ihrem Kassenbericht begann Rosi Stachter mit der Bilanz der Wasserversorgung. Einnahmen und Ausgaben wurden aufgeschlüsselt und den Versammlungsteilnehmern vorgetragen.

Auch wurden von Rosi Stachter einige statistische Daten bekannt gegeben. So wurden über die 281 Anschlüsse über 222 000 Kubikmeter Wasser abgegeben. Davon nimmt die Gemeinde Feldkirchen-Westerham etwa 53 000 Kubikmeter ab. Die restlichen Wassermenge von 169 000 Kubikmeter verteilt sich zu gleichen Teilen auf die Hoch- und Tiefzone sowie die Firma Höhenrainer.

Kommentare