Ostermünchener putzen SVO-Sportanlage raus: Die Corona-Pause für Renovierungsarbeiten genutzt

Die Wände des Mehrzweckbaus streichen Markus Ratschmeier (links) und Peter Niedermeier. Stache

Corona legte den Sport nahezu still. Was für Sportler ärgerlich ist, kann aber auch sinnvoll genutzt werden – zum Beispiel für notwendige Renovierungsarbeiten. Der SV Ostermünchen (SVO) nutzte das weidlich aus.

Tuntenhausen – „Auf dem großen Sportgelände in Berg gab es eine Menge zu tun. Arbeiten, die während des laufenden Sportbetriebes einfach hintenanstehen“, betont Vorstand Peter Niedermeier. So zum Beispiel am Mehrzweckbau. Dort mussten die Holzbretter auf der Wetterseite neu gestrichen oder ausgetauscht werden. Zu sehr hatten Wind und Wetter im Laufe der Zeit daran genagt.

Vor der Haupttribüne neu gepflastert

So begaben sich Peter Niedermeier und Markus Ratschmeier zum Bau, schliffen und strichen, tauschten alte Bretter aus und erneuerten diese durch neues Lärchenholz, bis das Bauwerk wieder wie neu aussah. Doch nicht nur das.

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Auch vor der Haupttribüne wurde nach der Großinvestition des vergangenen Jahres – unzählige Leitungen für Flutlicht und Bewässerung wurden gelegt – neu gepflastert. Hier griffen die Fußballer selbst zu Schubkarre und Hammer und erwiesen sich dabei als talentierte Handwerker. Am Tennisheim waren Malerarbeiten am Geländer der Terrasse vonnöten.

Zusätzliche Parkplätze für Großveranstaltungen

Auch hier hatten Wind und Wetter ihre Spuren hinterlassen. Bei den Stockschützen wiederum wird die zusätzliche vierte Bahn mangels Frequentierung nicht mehr benötigt. Ohnehin war sie bei den Sportlern nicht so beliebt, da sie im Gegensatz zu den drei Hauptbahnenaus Asphalt war. An ihrer Stelle entstehen nun zusätzliche Parkplätze, die bei Großveranstaltungen helfen, den Verkehr zu regulieren.

Eine „mittlere“ Investition steht noch an: ein Satteldach über der Garage am dritten Sportplatz. Dazu fehlt nach den Investitionen der letzten Monate aber erst einmal das Geld. „Vielleicht findet sich ja ein Sponsor, der uns dabei unterstützt“, ist der große Wunsch von Peter Niedermeier. Dann wäre die Sportanlage für längere Zeit wieder tipptopp. Werner Stache

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