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U18-Wahl als Meinungsbarometer für den 26. September

Ostermünchener Jugendliche geben ihre Stimme für den Deutschen Bundestag ab

Andrang im Wahllokal der Fritz-Schäffer-Schule in Ostermünchen. Verena Siedow (links) gibt die Wahlzettel an die Kinder und Jugendlichen aus.
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Andrang im Wahllokal der Fritz-Schäffer-Schule in Ostermünchen. Verena Siedow (links) gibt die Wahlzettel an die Kinder und Jugendlichen aus.

Die Bundestagswahl am 26. September wirft schon ihre Schatten voraus: Nicht nur, wenn es um Wahldebatten, Prognosen oder den Versand von Briefwahlunterlagen geht. Etwa 100 Schüler der Fritz-Schäffer-Schule in Ostermünchen gaben schon am Donnerstag im Rahmen der U18-Wahl ihre Stimme ab.

Tuntenhausen – Die U18-Wahl ist die Wahl für Kinder und Jugendliche. „Mit dieser Wahl beginnen sie die Vorbereitungen auf ihre eigene Wahl, ihre selbstbestimmte Meinungsbildung und die Auseinandersetzung mit dem politischen System“, erklärt Verena Siedow, Sozialpädagogin an der Fritz-Schäffer-Schule. Darauf wurden die künftigen Wähler im Unterricht auch entsprechend vorbereitet. „Auch in Jugendtreffs und teilweise in Ferienprogrammen wurde das Thema Wahl in den Vordergrund gestellt“, so Siedow.

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Trotz der Corona-Pandemie hielten die Organisatoren am bisherigen Konzept mit analogen Wahllokalen fest. „Allerdings haben wir diesmal nur die Schüler von Ostermünchen eingeladen“ informiert Rektorin Margaret Careddu-Bayr. Der Aufwand, den Wählerkreis auszudehnen, wäre aus hygienischer Sicht zu hoch gewesen. Ohnehin hatten Verena Siedow und Kristina Hanewacker mit der Organisation alle Hände voll zu tun.

Erster Wähler war Florian Berger (links). Er durfte die von Kristina Hanewacker bewachte Wahlurne als erster Schüler füllen.

Politisches Interesse weiter pflegen

Im Nachgang zu den U18-Wahlen kann mit weiterführenden Projekten an das politische Interesse, das durch das U18-Projekt geweckt wurde, angeknüpft werden. Ziel ist das dauerhafte politische und gesellschaftliche Engagement der Jugendlichen. Mit Eifer waren die künftigen Wähler bei der Sache: Sie studierten den Wahlzettel ganz genau, um auch wirklich das richtige Kreuzchen zu machen. Schon 2018 wurde in Ostermünchens Schule gewählt, waren die Schüler begeistert von der Möglichkeit, an Wahlen teilzunehmen.

Ergebnisse der U18-Wahl werden online bekannt gegeben

Im Rahmen der U18-Wahl können alle, die aufgrund ihres Alters noch nicht wählen dürfen, ihre politische Meinung mitteilen. Dafür hat der Kreisjugendring Rosenheim (KJR) die Regionalkoordination für den Landkreis Rosenheim übernommen. Der KJR nimmt auch die Überprüfung und Freischaltung der regionalen Wahllokale vor und ist deren Ansprechpartner. Er wird die Ergebnisse aller Wahllokale aus dem Landkreis zusammenfassen und veröffentlichen.

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Die Veröffentlichung der Wahlergebnisse, die im rechtlichen Sinne einer Meinungsumfrage entsprechen, beginnt am 17. September, ab 18 Uhr über die U18-Wahlsoftware auf der u18.org-Homepage. Je mehr Wahllokale es in einer Region (ähnlich dem Wahlkreis) gibt, und je mehr Stimmen von jungen Menschen abgegeben werden, umso repräsentativer ist die Umfrage. Bei der Landtagswahl 2018 gaben in Bayern über 61 000 Kinder und Jugendliche in 453 Wahllokalen ihre Stimme ab.

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