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Einsatz gegen Jakobs- und Wasser-Kreuzkraut

Ostermünchener gehen in die zweite Entgiftungsrunde

In vielen ehrenamtlichen Stunden befreien Heidi und Siegfried Mühlhölzl (Foto) mit Freunden und Bekannten Bahndamm und Wiesen in Ostermünchen vom Kreuzkraut. Am Sonntag ist der nächste Einsatz geplant.
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In vielen ehrenamtlichen Stunden befreien Heidi und Siegfried Mühlhölzl (Foto) mit Freunden und Bekannten Bahndamm und Wiesen in Ostermünchen vom Kreuzkraut. Am Sonntag ist der nächste Einsatz geplant.

Es ist wieder da: das Jakobs- und Wasser-Kreuzkraut in Ostermünchen und Umgebung. Deshalb ruft die Ostermünchener Initiative um Heidi Mühlhölzl am Sonntag, 4. Juli, ab 9 Uhr, zum Arbeitseinsatz auf, um die Wiesen vom Gift zu befreien.

Tuntenhausen – Die beiden Kreuzkräuter sind hochgiftig. „Sie enthalten Pyrrolizidin-Alkaloiden, die vor allem bei Rindern und Pferden zu irreversiblen Leberschäden führen und krebserregend sind“, erklärt Heidi Mühlhölzl. Zudem bestehe die Gefahr, dass die Giftstoffe in die Lebensmittelkette gelangen: „In Milch, Honig und sogar in Babynahrung wurden sie bereits nachgewiesen.“

Damit sich das Gift auf den Wiesen nicht weiter ausbreitet, hat die Ostermünchenerin schon im vergangenen Jahr gemeinsam mit Freunden die Initiative ergriffen und die Pflanzen an der Wurzel ausgestochen. Doch für den Kampf gegen das gelbe Gift braucht es einen langen Atem. Deshalb treffen sich viele freiwillige Helfer am Sonntag, 4. Juli, um 9 Uhr, am Autohaus Daxenbichler in Ostermünchen.

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„Es wäre schön, wenn noch mehr Freiwillige zu uns stoßen würden“, ruft Mühlhölzl auf, denn dann könne man mehr Flächen von den Pflanzen befreien. Wichtig dabei: Das Kreuzkraut muss rechtzeitig ausgestochen werden. Damit es nicht aussamt, muss es in eine Folietüte gepackt und sofort entsorgt werden – am besten im Hausmüll oder in einer Biogasanlage. Wer mithelfen möchte, sollte bitte sein eigenes „Handwerkszeug“ und wenn möglich auch stabile Müllsäcke mitbringen.

Wer sich am Einsatz beteiligt, sollte auch bedenken: Handschuhe, körperbedeckende Bekleidung und feste Schuhe sind wichtig, denn das Gift verursacht Juckreiz oder Ausschlag, kann aber auch in den menschlichen Körper eindringen und zu Leberschäden führen. „Deshalb ist es besonders wichtig, die Kinder aufzuklären“, betont Mühlhölzl.

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