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Medaillen im „Working Equitation“

Ostermünchener „Cowgirls“ bei Deutscher Meisterschaft in Mannheim erfolgreich

Die Bronzemedaille erkämpfte sich Fabienne Leonhardt bei den Junioren Leichte Klasse. Hier ist sie mit Prada im Speed-Trail im Pferch.
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Die Bronzemedaille erkämpfte sich Fabienne Leonhardt bei den Junioren Leichte Klasse. Hier ist sie mit Prada im Speed-Trail im Pferch.
  • VonWerner Stache
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Pferdesportler der Reitanlagen in Jakobsberg und Unterrain starteten bei der Deutschen Meisterschaft in Mannheim in der noch jungen Pferdesportdisziplin „Working Equitation“ und sammelten dabei Titel und Medaillen.

Tuntenhausen – Mirjam Wittmann, die sich als Berufsreitern in den letzten Jahren einen Namen in der Working Equitation gemacht hat und schon Titel als Deutsche Meisterin und Weltmeisterin innehat, trat mit dem PRE Wallach Dorado und ihrem Nachwuchspferd Diniz, einem Lusitano Hengst im Bereich der Senioren in der Schweren Leistungsklasse an.

Ein stolzer Moment: Fabienne Leonhardt (links) bei der Siegerehrung in Mannheim.

Drei Teilnehmerinnen aus Tuntenhausen

Zusätzlich betreute sie in ihrer Funktion als Bundestrainerin der Jugend die beiden 17-jährigen Pferdesportlerinnen Nina Thomas mit ihrem Freiberger Wallach Elvis sowie Fabienne Leonhardt mit der aus bayrischer Zucht stammenden Stute Prada im Besitz des Pferdesportvereins (PSV) Ostermünchen.

Nach drei spannenden Prüfungstagen, die im Rahmen der Pferdemesse „Equitana Open Air“ auf dem Maimarkgelände in Mannheim ausgetragen wurden, konnten die drei Pferdesportlerinnen aus Ostermünchen überglücklich bei der Siegerehrung das Treppchen besteigen. Mirjam Wittmann belegte bei den Senioren in der Schweren Klasse den zweiten Platz mit ihrem Wallach Dorado und sammelte so erneut einen Titel als Vize-Deutscher Meisterin.

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Nina Thomas erreichte mit soliden Leistungen mit ihrem Wallach Elvis den dritten Platz bei den Junioren im Bereich der Schweren Klasse. Für Fabienne Leonhard und ihre Stute Prada war es der erste gemeinsame Start auf einem Turnier in Deutschland. Überraschend konnten die beiden einen dritten Platz und damit eine Bronzemedaille im Bereich Junioren der Leichten Klasse nach Hause bringen.

Nach drei von vier Disziplinen lag die junge Fabienne sogar noch auf Goldkurs. „Fabienne hat sich hervorragend geschlagen“, meint Steffi Sturm von den Pferdefreunden aus Ostermünchen. Im September gilt es für Mirjam Wittmann und Nina Thomas, sich erneut in der Schweren Klasse zu beweisen. Sie starten in Frankreich bei der Europameisterschaft gegen Starter aus Spanien, Portugal und Italien. Dort ist die Hütearbeit vom Pferd historisch fest verankert und die Pferdezucht auf diese Art der Arbeit seit Jahrhunderten ausgelegt.

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Working Equitation ist eine Turnierdisziplin, welche auf traditionellen Reitweisen beruht. Die verschiedenen Arbeitsreitweisen haben sich aus der berittenen Arbeit mit Rindern, wie sie in Südeuropa, insbesondere Portugal, Spanien, Frankreich und Italien seit Jahrhunderten praktiziert wird, entwickelt. Die Working Equitation hat das Ziel, das Kulturgut der traditionsreichen Reitweise zu erhalten.

Mirjam Wittmann mit ihrem Pferd Deniz im Stil-Trail am Tor.

Reiter und Pferd im Einklang

Im Wettbewerb treten Reiter und Pferd in vier Teilprüfungen an. Die Basis legt wie stets im Pferdesport, die Dressur. Wer hier als Reiter zeigen kann, dass er im Einklang mit seinem Pferd ist, sammelt Punkte in den Teilprüfungen Dressur und Stil-Trail. Im Speed-Trail gilt es Geschick und Schnelligkeit beim Überwinden von Alltags-Hindernissen unter Beweis zu stellen.

Eine Brücke überqueren, ein Tor zu durchreiten, engste Wendungen und schnelle Richtungswechsel, Ringstechen sind mögliche Aufgaben. Die vierte Teilprüfung ist die Rinderarbeit, bei der ein Rind innerhalb einer begrenzten Zeit aus einer Herde separiert werden soll. In dieser Königsdisziplin wird nur belohnt, wer als Reiter die Rinder gut einschätzen kann und wenn Pferd und Mensch schnell und couragiert auf das Verhalten der Rinder reagieren können.

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