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LESERFORUM

Ostermünchen wird geopfert

Leserbrief zu den Berichten „Tuntenhausen:. Brenner-Nordzulauf erneut im Fokus“ und „Gemeinderat lehnt Verknüpfungsstelle in Ostermünchen ab“ im Lokalen:

Wird auf die Vergesslichkeit der Bürger gesetzt? In der DB-Informationsveranstaltung am 30. Juli wurden Fakten auf den Tisch gelegt, die in der Gemeinderatssitzung vom 12. September vergessen gemacht werden.

Fakt ist: Ostermünchen wird der Meinung weniger Entscheider geopfert. Nach DB-Informationen gibt es auf der Planungstrasse nur zwei Ortsdurchfahrten, die durch eine Umfahrung entlastet werden sollen – Ostermünchen und Brannenburg. Die nun vom Gemeinderat präferierte viergleisige Aufweitung der Bestandsstrecke wird für Hunderte von Anliegern zur akustischen und gesundheitlichen Gefahr. Von Sicherheitsaspekten im Falle einer Entgleisung auf dem Hochdamm ganz zu schweigen. Aussagen wie „Das Bahnhofsgebäude gehört zum Ortsbild“ entbehren jeder Grundlage, hatte die Gemeinde doch kein Interesse, das Bahnhofsgebäude zu übernehmen. Jetzt ist es in privater Hand.

Wo die Verkehrsauslagerung in Kommunen deutschlandweit oberste Priorität genießt, werden „Hochgeschwindigkeitszüge mit 740 Metern Länge und einer Geschwindigkeit bis 230 km/h“ den Ostermünchener Bürgern bedenkenlos zugemutet. Die Fehlentscheidungen im Verkehrsbereich ziehen sich seit Jahrzehnten wie ein roter Faden durch die Tuntenhausener Entscheidungsgremien. Die Anbindung im Stundentakt nach München ist kein Argument. Diese kann auch von einer Haltestelle zwischen Tuntenhausen und Ostermünchen geleistet werden. Damit würden vieler Bürger entlastet, die nach dem Ausbau des Brenner-Nordzulaufs bis zu 320 Züge am Tag ertragen müssten. Darüber sollte der Gemeinderat nachdenken, sonst werden es die Bürger tun. Für sich und ihre Kinder, die von dieser Entwicklung lebenslang beeinträchtigt werden.

Peter Nebel

Ostermünchen

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