Ostermünchen: Verjüngung des SVO-Vorstand eingeläutet

Geehrt wurden beim SVO unter anderem Lydia Haas und Franz Grasberger für 40 Jahre sowie Sophie Thum für 25 Jahre Mitgliedschaft im SVO (vorn, von links). Zu den Gratulanten gehörten Gerhard Niedermeier, Uwe Kraft und Peter Niedermeier (hinten, von links).
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Geehrt wurden beim SVO unter anderem Lydia Haas und Franz Grasberger für 40 Jahre sowie Sophie Thum für 25 Jahre Mitgliedschaft im SVO (vorn, von links). Zu den Gratulanten gehörten Gerhard Niedermeier, Uwe Kraft und Peter Niedermeier (hinten, von links).

Der Sportverein Ostermünchen (SVO) hatte 2019/2020 sicherlich eines seiner turbulentesten Vereinsjahre. Die Corona-Krise nahm den Verein voll in Beschlag und mit dem Brenner Basistunnel wächst die latente Sorge um den Erhalt des Sportgeländes in Berg.

Von Werner Stache

Tuntenhausen – Erstmals fand eine Jahreshauptversammlung im Sommer statt. Aus Hygienegründen standen nur acht Tische in Wallners Landgasthof in Ostermünchen für die Mitglieder bereit, die aber dennoch in stattlicher Anzahl kamen. Darunter Ehrenvorstand Hans Thiel und die Ehrenmitglieder Hans Mosler, Heinz Spielvogel, Werner Stache und Siegfried Starringer.

„Die Krise hat uns voll in Beschlag genommen“, betonte Vorstand Uwe Kraft, aber: „Die Krise hat auch bewiesen, dass der SVO ein echter Verein der Kameradschaft ist.“ Gemeinsam habe der Verein die schweren Monate durchschritten und auch für „einige“ Umbau- und Renovierungsarbeiten am Sportgelände. So wurden eine neue Garage gebaut, Stützmauern gezogen, Flutlichtanlagen erneuert und eine Bewässerungsanlage erstellt. Dabei seien Zeitlimit und Kostenrahmen eingehalten worden. „Mehr als 10 000 Stunden ehrenamtlicher Leistung brachten unsere Mitglieder auf“, lobte der Vorsitzende.

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Ein weiterer Höhepunkt im „sportbefreiten“ Corona-Jahr. Der SVO wurde mit der „Goldene Raute mit Ähre“ vom Bayerischen Fußball Verband zertifiziert. Am Ende seines Vorstandsberichtes ging Uwe Kraft noch auf die Wahlen im Frühjahr 2021 ein. Er möchte nach zehn Jahren Vorstandsarbeit nicht mehr kandidieren. Auch Vorstandskollege Gerhard Niedermeier will nach zwölf Jahren aufhören. „Die Suche nach geeigneten Nachfolgern ist eröffnet“, meinte Kraft. Der Kassenbericht von Stefan Hofbauer war von den Investitionen geprägt, dennoch hat der Verein noch immer ein Finanzpolster. „Respekt, was ihr alles gestemmt habt“, würdigte Bürgermeister Georg Weigl das Engagement der Sportler.

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