Ostermünchen: Da „schmeckt“ auch der Unterricht

Schule muss schmecken, deshalb lud Anneliese Aumiller (links) die Kinder zum Brezenbacken ein. Stache

Damit die Schule nicht nur Spaß macht, sondern auch „schmeckt“, also eine gesunde Schule ist, wird nun auch an der Fritz-Schäffer-Schule in Ostermünchen nach dem Landesprogramm „Gute gesunde Schule Bayern“ gearbeitet. Es gibt Impulse zur schulischen Gesundheitsförderung.

Von Werner Stache

Ostermünchen – „Im Oktober haben wir uns dafür beim Kultus- und Gesundheitsministeriums beworben“, sagt Anneliese Aumiller, Fachoberlehrerin für Essen und Gesundheit. Zwei Projekte sind im Rahmen des Programmes vorgeschrieben. Das erste – „Müll und Ramadama“ – ist bereits umgesetzt. Das zweite widmet sich dem Wohlbefinden aller am Schulalltag Beteiligten und steht nun in den Startlöchern. Mit der Ernährung soll es losgehen.

Pausenangebot so gesund wie nur möglich

„Unser Pausenangebot soll biologisch, regional und nachhaltig sein“, erklärt Aumiller. „Dadurch verringern wir den Abfall. Die Zutaten kommen auf kurzen Wegen aus der Region.“

In einem Arbeitskreis beschäftigten sich die Schüler mit Themen wie Wohlbefinden und Entspannung, Bewegung und Ernährung. Die dort erarbeiteten Ziele werden nun umgesetzt. So gibt es an der Schule bald Semmeln ohne Zusatzstoffe, Käse und Wurst in Bioqualität sowie jede Woche frisches Obst und Gemüse aus der Region. Da es sich um ein Landesprojekt handelt, muss alles dokumentiert werden, denn am Ende des Schuljahres wird es von einer Fachjury bewertet.

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Mit wie viel Freude die Schüler sich daran beteiligen, zeigte sich auch am Tag der offenen Tür in der Ostermünchener Schule. „Unsere Schule macht echt Spaß“, sagte Schülersprecher Jonas Hahn zu den Gästen.

Offene Ganztagsschule und ein toller Leseclub

Auch ein Thema an diesem Tag: Der Übergang von der Grund- zur Mittelschule, den Rektorin Margaret Careddu-Bayr und Konrektorin Birgit Decker den Eltern und Jugendlichen erläuterten. Genauso interessant: die an der Schule gelebte Inklusion, die Mittagsverpflegung, die offene Ganztagsschule oder der Leseclub. An die Eltern der Schulanfänger gerichtet, betonte die Rektorin: „Wir sind in der Grundschule komplett zweizügig unterwegs.“ So würden auch im neuen Schuljahr mindestens 45 Kinder die beiden ersten Klassen bilden.

Schuleinschreibung am Donnerstag

Während die Eltern Informationen bekamen, konnten die Kinder im Bewegungsparcours toben. In der Schulküche duftete es nach frisch gebackenen Brezen und Semmeln. Im Computerkabinett kreierten die Jugendlichen eine bunte Einladung, und im Zimmer der fünften Klasse stand Englisch im Mittelpunkt. Die Schuleinschreibung findet übrigens am Donnerstag, 5. März, von 14 bis 16 Uhr, statt.

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