Ostermünchen verabschiedet Pfarrer Bruno Bibinger - Er geht nach Wasserburg

Am Dorfplatz fand das Patrozinium mit Verabschiedung von Pfarrer Bruno Bibinger statt.
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Am Dorfplatz fand das Patrozinium mit Verabschiedung von Pfarrer Bruno Bibinger statt.
  • vonWerner Stache
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Das Patrozinium feierte die Pfarrgemeinde Ostermünchen auf dem Dorfplatz. Im Zuge dessen wurde auch Pfarrer Bruno Bibinger verabschiedet. Untermalt wurde der Festgottesdienst vom Kirchenchor Ostermünchen unter der Leitung von Hans Winhart.

Ostermünchen – Mit unter den Gottesdienstbesuchern waren Prinz und Prinzessin von Lobkowicz.

„Auch wenn wir noch nicht so wie früher Patrozinium feiern können, sind wir schon auf einem guten Weg“, meinte Bibinger eingangs des Gottesdienstes.

Abschied von Pfarrgemeinde

Mit dem Lied „Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mit drücken“ begann die Messfeier. „Angst und Furcht hindern uns, so zu leben, wie wir wollen“, sagte Bibinger und verwies auf die Angst, etwas falsch zu machen. Dabei ist die Angst nur eine Vorahnung, etwas „könnte“ kommen.

Angst darf nicht das Leben bestellen

Bibinger erinnerte an den Film von Rainer Werner Fassbinder aus 1974 „Angst isst Seele auf“. „Auch Corona machte uns vor einigen Monaten große Angst“, erinnerte der Geistliche, der an die Gläubigen appellierte, dass die Angst nicht das Leben regieren darf.

Reichlich Applaus gab es für das Geschenk des Kirchenchors mit dem Bobby Ferrin-Song.Stache

Am Ende des Gottesdienstes verabschiedete sich die Pfarrgemeinde von ihrem Pfarrer. Michael Lechner dankte im Namen des Pfarrgemeinderats und der Kirchenverwaltung für die gute Zusammenarbeit und wünschte ihm für die Arbeit in Wasserburg alles Gute. Als Geschenk erinnerte man sich an einen Ausspruch des Pfarrers, wonach das Südportal der Ostermünchner Kirche eines der schönsten im Pfarrverband sei. „Deshalb schenken wir ihnen als Erinnerung ein Bild davon“, so Lechner.

Was die Gemeinde ihrem Pfarrer mit auf den Weg gibt

Dr. Werner Schröfl lobte ihn im Namen der Laiengottesdienstleiter. Schröfl erinnerte daran, dass in Ostermünchen fast die Hälfte der Gottesdienste durch Laien abgedeckt werden müssen. Die Bevölkerung erscheine aber trotzdem zahlreich und mache mit.

„Im Pfarrverband Tuntenhausen sind sie nun ja für ihre neue Aufgabe gestählt“, meinte Schröfl und wünschte ihm eine erfüllte Zukunft. Christa Stein-Jedlicka betonte im Namen der Frauengemeinschaft wie sie die Zeit mit ihm schätzten. Für seinen neuen Hausstand in Wasserburg erhielt er als Dank eine Vorratskammer mit regionalen und selbst gemachten Produkten.

Musikalisches Geschenk

„Alles Gute für ihre Zukunft und hoffentlich finden sie auch in Wasserburg eine aktive Frauengemeinschaft“, so die Vorsitzende der Frauengemeinschaft. Für ein tolles Miteinander bedankte sich Winhart. „Und wie das für Chöre so üblich ist, sie sagen ihren Dank meist musikalisch“, sagte Winhart und stimmte mit seinen Chormitgliedern den Bobby McFerrin-Song „Don’t Worry, Be Happy“ an. Für den scheidenden Pfarrer wurde der Text umgewandelt. „Es waren drei bewegende Jahre hier in Tuntenhausen und Ostermünchen“, so Bibinger am Ende es Gottesdienstes und zeigte sich über die Glückwünsche überrascht. „Ein schöner Moment, an den ich mich noch lange erinnern werde“, betonte der Pfarrer.

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