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Mahntage wichtiger denn je

Ortsvereine Tuntenhausen erinnern an ihre Gefallenen am Kriegerdenkmal

Seine nachdenklichen Worte richtete Veteranenvorsitzender Konrad Krichbaumer (Mitte) an alle Anwesenden.
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Seine nachdenklichen Worte richtete Veteranenvorsitzender Konrad Krichbaumer (Mitte) an alle Anwesenden.
  • VonWerner Stache
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Veteranen, Feuerwehr und Burschen gedachten den gefallenen Kameraden am Vereinsjahrtag und mahnten die Notwendigkeit von Frieden an.

Tuntenhausen – Nach dem Gedenkgottesdienst in der Basilika zogen sie mit ihren Fahnenabordnungen an das Kriegerdenkmal. Zusammen mit Diakon Josef Hilger betete man für die verstorbenen Mitglieder der Ortsvereine. „Wir gedenken aller Menschen, die durch Krieg und Gewalt aus dem Leben gerissen wurden“, so der Diakon.

Der Vorsitzende der Feuerwehr Sebastian Ehberger erinnerte, dass man jahrzehntelang mahnte, dass Kriege nicht wieder vorkommen. „Diesmal aber in einer bedrohlichen Zeit, die uns Angst macht“, sagte er mit Blick auf den Ukrainekrieg.

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Konrad Krichbaumer, der Vorsitzende der Veteranen, stellte das Fordern des Friedens auf der ganzen Welt in den Vordergrund. „Die Ereignisse in vergangener Zeit zeigen uns, dass solche Mahntage wichtiger denn je sind.“ Außerdem bedauerte er: „Eigentlich müssten uns die Weltkriege gezeigt haben, dass es im Krieg nur Verlierer, Leid und sinnlose Zerstörung gibt.“ Er erinnerte auch an die vielen Familiendramen und Einzelschicksale und forderte Rücksicht dem Nächsten, Einsicht und Nachsicht bei Fehlern, Vorsicht und Umsicht für den Anderen, und letztendlich Weitsicht, um Schaden und Leid abzuwenden. Zudem wünschte er sich „für kommende Generationen eine friedliche Welt ohne Hass und Gewalt“.

Im Gedenken an die gefallenen und vermissten Kameraden legten die Vereine Kränze an der Gedenkstätte nieder und senkten die Fahnen. Mit einem Kirchenzug marschierte man anschließend zum Gasthof Schmid, wo die Jahresversammlung des Veteranen- und Kriegervereins stattfand.

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