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Stadt und Träger wollen auf Nachhaltigkeit achten

„Optimales Klima“ - Was die neuen Hortplätze für Bad Aiblinger Kinder so besonders macht

Freuen sich auf das neue Hortgebäude: (von links) Einrichtungsleiterin Lisa Thalhammer, Johanna Flohr-Seubert (Bauamt), Bürgermeister Stephan Schlier und Sandra Schönberger (Geschäftsführerin Fokus-Familiennetzwerk
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Freuen sich auf das neue Hortgebäude: (von links) Einrichtungsleiterin Lisa Thalhammer, Johanna Flohr-Seubert (Bauamt), Bürgermeister Stephan Schlier und Sandra Schönberger (Geschäftsführerin Fokus-Familiennetzwerk

Im Sommer wird das Bad Aiblinger Betreuungsangebot für Grundschulkinder um einen Hort erweitert. Die Baumaßnahmen laufen auf Hochtouren. Was die Kinder dort erwartet und wie sie von einem „Gründach“ profitieren sollen.

Bad Aibling – Ab September wird das Bad Aiblinger Bildungs- und Betreuungsangebot für Grundschulkinder um einen Hort erweitert. Der Verein Fokus-Familiennetzwerk gilt nunmehr als Träger des von der Stadt Bad Aibling neu errichteten Hortes an der Luitpold-Grundschule – gleichzeitig schließt die Mittagsbetreuung ihre Pforten.

Zu einer Baustellenbesichtigung des rund 1,6 Millionen Euro teuren Bauobjektes (teilweise staatlich gefördert) trafen sich nun Vertreter der Stadt und des Trägers um über den aktuellen Baufortschritt zu berichten. Und Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier beantwortete gleich zu Beginn die alles entscheidende Frage: „Ja, es wird rechtzeitig fertig.“

Hier sollen ab Septembergespielt werden.

Doppelnutzung ab September

Laut Schlier habe man zwar durchaus mit Lieferengpässen zu kämpfen, das Hortgebäude soll dennoch zum neuen Schuljahr einsatzbereit sein. Er lobte den Träger und freute sich über die neuen Räumlichkeiten, die ab September 75 Hort-Plätze zur Verfügung stellen sollen. Bislang wurden die Räume der Luitpold-Grundschule mitgenutzt. „Es ist einfach super, dass wir jetzt separate Räume für uns bekommen“, sagt Sandra Schönberger, Geschäftsführerin des Fokus-Familiennetzwerkes. Darüber hinaus habe der Neubau den Vorteil, dass man die neuen Räume auch anderweitig nutzen könne, etwa für das Ferienprogramm oder Veranstaltungen des Netzwerkes.

Auch Einrichtungsleiterin Lisa Thalhammer bezeichnete die neuen Räumlichkeiten und die damit ermöglichte Doppelnutzung als „Privileg“. Insgesamt sollen im Neubau drei Hortgruppen Platz finden. Das Gebäude wird aus zwei Stockwerken bestehen. „Im Erdgeschoss sind die Gruppenräume, dort kann gespielt oder gegessen werden“, sagt Johanna Flohr-Seubert vom Bauamt. Der erste Stock biete dann Platz für „die Erledigung der Pflichten, etwa Hausaufgaben“.

Bauamt über Hortgebäude: „Dadurch wird das Klima optimal begünstigt.

Wie Flohr-Seubert betonte, handele es sich beim neuen Gebäude um einen Holzmassivbau. „Dadurch wird das Klima optimal begünstigt.“ Ohnehin lege man großen Wert auf ökologische Materialien. Angedacht sei zudem ein begrüntes Dach. Die dadurch ermöglichte Speicherung des Regenwassers sorge im Sommer für eine gewisse Kühlung des Gebäudes. Dem klimafreundlichen Ansatz will sich auch der Träger anschließen. Laut Geschäftsführerin Sandra Schönberger wolle man „umsichtig und nachhaltig“ gestalten. Derzeit arbeite man an der Inneneinrichtung. „Das heißt, dass wir beispielsweise auf Plastikstühle verzichten wollen“, so Schönberger.

Noch ist der neue Hort eine Baustelle.

Das Angebot des Hortes richtet sich vorrangig an alle Kinder aus der 1. bis zur 4. Jahrgangsstufe und ist unabhängig ihrer individuellen physischen Entwicklung, Konfession und Nationalität, betont der Träger. Durch den Neubau verfüge man nun über das Privileg, die Räumlichkeiten so zu gestalten, dass eine „flexible und bedürfnisorientierte Nutzung“ möglich sei.

„MINT“-Raum im neuen Gebäude

Es wird im neu gebauten Hortgebäude unter anderem ein sogenannter „MINT-Raum“ eingerichtet. Die dort behandelten Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik seien für die individuellen Zukunftschancen der Heranwachsenden von zentraler Bedeutung. Dabei stehe die Freude am forschenden Lernen mit Kindern im Mittelpunkt. Das kindliche aktive Gestalten der eigenen Welt und der Erwerb der hierfür notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten soll durch das pädagogische Personal im Sinne einer bedürfnis- und situationsorientierten Pädagogik impulsgebend begleitet werden.

Laut Einrichtungsleiterin Thalhammer habe man bislang sehr positive Rückmeldungen bekommen. „Es läuft gut, die ersten Anfragen sind eingegangen und ich bin zuversichtlich, dass wir den Familien ein interessantes Angebot bereiten.“ Die Frist für die Anmeldungen ist der 31. März.

Weitere Informationen unter: www.fokus-familiennetzwerk.de

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