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TREFFEN IM JUNI?

Hoffen auf Veranstaltung: Oldtimerfreunde Au-Kematen-Dettendor blicken optimistisch in den Sommer

Ein Eicher Multilader, entwickelt von Erfinder Franz-Xaver Priller aus Bad Feilnbach, erleichterte in den 60er-Jahren die Feldarbeit und kommt nach seiner Restaurierung bei Oldtimertreffen zum Einsatz. Strim
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Ein Eicher Multilader, entwickelt von Erfinder Franz-Xaver Priller aus Bad Feilnbach, erleichterte in den 60er-Jahren die Feldarbeit und kommt nach seiner Restaurierung bei Oldtimertreffen zum Einsatz. Strim
  • VonPeter Strim
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Nach einem Jahr ohne Veranstaltungen hoffen die Oldtimerfreunde Au-Kematen-Dettendorf auf ein Abflauen der Pandemie und ein Aufleben ihres Vereinslebens. Sobald es erlaubt ist, wollen sie wieder zu Ausfahrten starten. Für Juni planen sie ein Oldtimertreffen.

Bad Feilnbach – Die Pandemie und das Eingesperrtsein haben auch die Oldtimerfreunde Au-Kematen-Dettendorf hart getroffen. Nur ein einziges Mal durften sie ihre herausgeputzten Fahrzeuge im vergangenen Jahr auf einer offizielle Ausfahrt durch die Gemeinde Bad Feilnbach präsentieren. Die beliebten Treffen oder Stammtische finden seit dem Lockdown gar nicht mehr statt. Jetzt hoffen sie auf ein Oldtimertreffen im Juni in Au.

Verein ist erst 14 Jahre jung

Der Verein wurde 2007 nach einem Bulldog- und Oldtimertreffen in Au gegründet. Erster Vorsitzender ist bis zum heutigen Tage Anderl Michalke. Ebenso zuverlässig im Amt sind sein Stellvertreter Markus Kaffl und Manfred Wechselberger als gewissenhafter Kassier.

Der Verein zählt derzeit 156 Mitglieder und widmet sich mit reichlich Hingabe der Pflege und dem Erhalt historischer Bulldogs, Standmotoren, Erntegerätschaften, Autos, Motorräder und Schnauferl sowie Baumaschinen aus dem vorigen Jahrhundert.

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„Mit der Corona-Pandemie ist alles anders geworden“, meint Anderl Michalke im Gespräch mit unserer Zeitung und schwelgt in Erinnerungen an herrliche Treffen und Zusammenkünfte der Oldtimerfreunde.

Anderl Michalke gibt als Vorsitzender den Takt an.

Betagte Raritäten wie motorisierte Dieselrosse und dazugehörige technische Helfer in der Landwirtschaft gab und gibt es genügend innerhalb des Vereinsgebiets. Ebenso engagierte Männer, die sie mit viel Hingabe hegen und pflegen. Zu ihnen gehörte der legendäre und jung verstorbene Hansl Millauer, der weit vor der Gründung der Oldtimerfreunde an Bulldog- und Oldtimertreffen teilnahm und auch eines organisierte.

Erstes Oldtimertreffen war ein voller Erfolg

Diese Idee griffen Anderl Michalke und seine Freunde mit einem ersten Treffen 2007 im Rahmen des Gaufestes vom Auer Trachtenverein wieder auf. „Es war ein voller Erfolg“, erinnern sich die Vereinsspitzen an das einladende Tuckern der Bulldogs und den Dieselduft, der an diesem Tag in der Auer Luft lag.

Bei diversen größeren Festen in Kematen, an der Koalschupf, in Bad Feilnbach, Dettendorf und Au waren die Oldtimerfreunde gern gesehene Gastgeber von integrierten Bulldog- und Oldtimerveranstaltungen. Höhepunkte waren Erntevorführungen, die vor allem bei jungen Zuschauern für große Augen sorgten und bei betagteren Besuchern Erlebnisse aus dem beschwerlichen Arbeitsalltag in der bäuerlichen Landwirtschaft wachriefen.

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Für heuer steht wieder ein Bulldog- und Oldtimertreffen auf dem Programm, das eigentlich schon für 2020 vorgesehen war und aufgrund der Pandemie abgesagt werden musste. Stattfinden soll es am Sonntag, 27. Juni, in Au – eingebunden in die Feierlichkeiten „111 Jahre ASV Au“.

Ausfahrt und Ausstellung geplant

„Wir geben die Hoffnung auf eine tolle Veranstaltung nicht auf“, meinen die Verantwortlichen im Festausschuss der Oldtimerfreunde und arbeiten optimistisch an ihrem Projekt.

Geplant sind eine Präsentation historischer Fahrzeuge und Gerätschaften sowie eine Feldvorführung mit Pferdegespann und Bulldogs mit Erntehelfern aus vergangenen Tagen. Auch Spielmöglichkeiten und Aktivitäten für Kinder wird es geben.

Sobald es die pandemische Lage zulässt, sollen auch wieder Ausfahrten das Vereinsgeschehen beleben.

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