Oldtimer-Freunde aus Au, Kematen und Dettendorf stellen ihren ganzen Stolz zur Schau

Gepflegt und top in Form zogen die Oldtimerfreunde mit ihren historischen Fahrzeugen durchs Bad Feilnbacher Gemeindegebiet.
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Gepflegt und top in Form zogen die Oldtimerfreunde mit ihren historischen Fahrzeugen durchs Bad Feilnbacher Gemeindegebiet.
  • vonPeter Strim
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Bei den Oldtimerfreunden werden die Pflege und der Erhalt historischer Fahrzeuge und Gerätschaften großgeschrieben. Und so machten sich einige Liebhaber alter Karossen aus Au, Kematen und Dettendorf mit ihren schönsten Stücken zu einer Vereinsausfahrt durchs Bad Feilnbacher Gemeindegebiet auf.

Von Peter Strim

Bad Feilnbach – Es war im Corona-Jahr leider aber auch die erste und einzige öffentliche Veranstaltung, an der sich Mitglieder mit Bulldogs wie Eicher, Fendt, Deutz, Schlüter, Primus McCormick sowie Unimog und einem Pinzgauer von den österreichischen Steyr-Puch-Werken beteiligen konnten.

Bei vielen anderen geplanten Ausrückfahrten zu Oldtimer- und Bulldog-Treffen machte Corona zum Bedauern der Sammler, Heger und Pfleger historischer Gerätschaften einen dicken Strich durch die Rechnung. So nutzten Vorstand und Mitglieder die Wochen und Monate während der Pandemi, um ihren betagten Dieselrössern, Autos und Motorrädern ein strahlendes Aussehen zu verleihen und die Funktion der einstigen technischen Helfer in der Landwirtschaft aufrechtzuerhalten.

Etwa Tim Tom aus Schwarzenberg (Gemeinde Fischbachau), der sich mit einem Eicher „Tiger“ und anhängender Kombination aus Bandsäge und Holzspalter auf den Weg ans Sportheim vom ASV Au, dem Treffpunkt der Rundfahrt machte. Wie der Eigentümer bekräftigte, leiste die mit Riemen betriebene Konstruktion, hergestellt in den Jahren 1947 bis 1948 und auf einer US-Army-Jeep-Achse sitzend, noch zuverlässig ihre Dienste.

Anderl Michalke hatte eine eigens kreierte Mund-Nasen-Maske.

Nicht missen will Thomas Höfl aus Bad Feilnbach seine 200 Kubik starke Zündapp, Baujahr 1952. Die Bauteile seien zum Großteil noch im Originalzustand.

Zweck der vereinsinternen Rundfahrt, die vor allem entlang der Kufsteiner Straße in Bad Feilnbach von einigen neugierigen und begeisterten Blicken und Smartphones begleitet war, galt dem Zusammenkommen und dem Austausch. Nach Ansicht von Vorsitzendem Michalke, dessen Stellvertreter Markus Kaffl, Kassier Manfred Wechselberger und weiteren Oldtimerfreunden war dieser Tag äußerst wichtig und verfehlte seinen Zweck auch nicht.

Tim Tom aus Schwarzenberg, der sich mit seinem Eicher und einem Anhänger an der Rundfahrt beteiligte – einer Kombination aus Bandsäge und Holzspalter.

Entsprechend locker und zufrieden war die Stimmung an den Zwischenstationen Meisterhof in Wiechs und am Vereinsstadel der Pferdefreunde am Wendelstein, dem Endpunkt der Tour.

Allerdings war Corona auch an dieser Umfahrt ein nicht willkommener Begleiter. Streng wurden die Abstandsregeln und Hygieneregeln eingehalten.

Für 2021 haben sich die Oldtimerfreunde ein buntes Programm vorgenommen. Dazu gehört als Höhepunkt ein Oldtimertreffen im Rahmen von Jubiläumsfeierlichkeiten des ASV Au. Geplant dafür ist der 27. Juni, wenn es denn die Pandemie zulässt.

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