Nonfiktionale startet am Donnerstag

Nunmehr zum neunten Mal steht Bad Aibling vom 3. bis 6. März ganz im Zeichen des Dokumentarfilms.

Die „Nonfiktionale – Festival des dokumentarischen Films“ haben die Organisatoren heuer unter das Motto „Über:Ich“ gestellt.

Zu sehen sind die ganzen Tage über und abends Filme von Regisseuren, die gleichzeitig als Protagonisten ihrer eigenen Filme vor die Kamera treten. Wie immer ist der Fächer weit aufgespannt: vom verspielt-experimentellen Kurzfilm („Macht, dass mir inne wird, was ich durch Euch verloren habe“) über den in kraftvollen Bildern erzählenden Vater-Sohn-Film („Karma Shadub“) bis zum DDR-Generationenporträt („Als wir die Zukunft waren“).

Wie immer finden nach allen Filmvorführungen intensive Gespräche mit den anwesenden Filmemachern statt, zu denen das Publikum eingeladen ist und diese Gelegenheit gerne wahrnimmt. Schließlich eilt der Nonfiktionale nicht umsonst der Ruf voraus, ein Festival zu sein, das den Gedankenaustausch im Kinosaal und darüber hinaus ermöglicht.

Krönender Abschluss der vier Festivaltage ist die Preisverleihung am Sonntag ab 19.30 Uhr im Lindenkino.

Die dreiköpfige Jury verleiht den Nonfiktionale-Preis der Stadt Bad Aibling sowie den Sachtler-Preis für die beste Kameraarbeit. Überdies zeichnet eine Schülerinnenjury ihren Favoriten mit dem Bürgerpreis in Höhe von 500 Euro aus. Weitere Infos zum Programm gibt es unter www.nonfiktionale.de.

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