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DIENTZENHOFER-REALSCHULE IN BRANNENBURG

Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen

Brannenburgs Schulleiter Hochmuth durfte gleich 19 Absolventen mit einem Notenschnitt von unter 2,0 ehren.

Brannenburg – Mit vielen guten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt verabschiedete sich die Schulgemeinschaft der Dientzenhofer-Realschule von ihren Absolventen.

128 Schüler freuten sich über das Zeugnis der mittleren Reife, 19 davon mit einer Eins vor dem Komma.

In ihrem Grußwort gratulierte die stellvertretende Landrätin Alexandra Burgmaier den Absolventen zum Bestehen der mittleren Reife: „Auch wenn sie keine Eins oder Zwei vor dem Komma haben, können sie auf das Erreichte stolz sein.“

Auch Umwege seien Bestandteil des individuellen Lebensweges, unterstrich Brannenburgs Bürgermeister Matthias Jokisch als Sprecher der Bürgermeister von Nußdorf, Raubling, Flintsbach, Neubeuern und Bad Feilnbach. Man dürfe ruhig auch an die Absolventen denken, denen das Erreichen der mittleren Reife schwer gefallen sei.

Ihre eigene Schulzeit im Schnelldurchlauf präsentierten die Schülersprecher Simon Dettendorfer und Phi-lipp Mehringer: Humorvoll stellten sie dar, wie die begangenen Sünden während des Après-Ski im Skilager Maria Alm der achten Klassen dann in der neunten Jahrgangsstufe durch Beten bei den Orientierungstagen in Benediktbeuern „abgebüßt“ wurden.

In ihrer Schullaufbahn alles richtig gemacht zu haben, bescheinigte Realschuldirektor Marcus O. Hochmuth den 128 Absolventen. Zudem lebten sie in einer der landschaftlich reizvollsten Regionen Deutschlands und hätten durch den Landkreis in einer modern ausgestatteten Lernumgebung die besten Voraussetzungen für ein schulisches Gelingen vorgefunden. Vielleicht, so der Schulleiter weiter, würden die jungen Leute nach Abschluss von Lehre oder weiterführender Schule wieder in ihre Heimat zurückfinden.

Den festlich in Abendkleid oder Anzug gekleideten Abschlussschülern schilderte Hochmuth, dass die Realschule ihnen ein Grundmaß an Allgemeinbildung vermittelt habe. Aus diesem großen Angebot könne nun ein jeder für sich individuell wählen und damit seinen ganz persönlichen Weg gehen. Auch auf die in der Schulzeit erworbenen Kompetenzen, auf die Höhepunkte des Schullebens und die offene, verständnisvolle Lernatmosphäre ging der Schulleiter ein. Gerade diese positiven Erinnerungen sollen die Absolventen auf deren weiteren Lebensweg begleiten.

Namentlich für ihr großes Engagement bedankte sich der Schulleiter auch bei den scheidenden Elternbeiräten Eva Drechsel als Elternbeiratsvorsitzende und Bianca Gschwendtner. Auf die Bühne wurden die Schulsanitäter Alexander Pannier und Felix Kundinger geholt und für ihre Tätigkeit gelobt. Ebenso Respekt zolle die Schulfamilie allen Mentoren der Ganztagsschule, den Buslotsen wie auch den Tutoren.

Nach der Verleihung der Abschlusszeugnisse durch die Klassenlehrer zeichnete Schulleiter Hochmuth die besten Absolventen mit Buchpreisen aus: Als Jahrgangsbeste erreichte Aylin Huber eine Traumnote von 1,0. Ebenfalls mit einer Eins vor dem Komma glänzten Jana Gall (1,23), Maximilian Wolf (1,45) Franziska Zschocke (1,50), Alina Bischoff (1,50), Philipp Mehringer (1,55), Aaron Ahrabian (1,64), Anna-Lena Bauer (1,67), Simon Brunner (1,73), Sophia Bichlmaier (1,73) Jakob Zebhauser (1,73), Naomi Strauß (1,75), Lara Tonak (1,75), Elisabeth Hartl (1,82), Stefan Skalsky (1,82), Elisabeth Kriechbaumer (1,83), Milena Moser (1,83), Lena Stock (1,83), Franziska Wolfrum (1,92).

Geehrt wurden auch zwei besonders engagierte Mitwirkende im Fachbereich Musik: Konrektor Alois Plomer bedankte sich mit einem Präsent für ihren Einsatz.

Schwungvoll gestaltete die Big Band der Dientzen hofer-Realschule das Rahmenprogramm der Abschlussfeier und stimmte damit auf den Abschlussball im Ballhaus Rosenheim ein. Dort wurde bis in die Nacht hinein gefeiert.

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