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Stadtrat stimmt Sanierung zu

Für stolze 1,2 Millionen Euro: Neues Dach für Arkaden am Friedhof

Von diesem Standpunkt aus, sehen die historischen Friedhofs-Arkaden gut aus. Das Dach und die Rückseite des bauwerkes weisen starke Mängel auf.
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Von diesem Standpunkt aus, sehen die historischen Friedhofs-Arkaden gut aus. Das Dach und die Rückseite des bauwerkes weisen starke Mängel auf.
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
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Die Friedhofs-Arkaden an der Ellmosener Straße werden saniert – das hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Rund 1,2 Millionen Euro soll diese Maßnahme kosten.

Bad Aibling – Dieser Preis sorgte bereits in vergangenen Sitzungne für Diskussionen. Als „wahnsinnig“ bezeichnete ihn beispielsweise Martina Thalmayr (Grüne) in der Oktober-Sitzung. Nichtsdestotrotz bleibt es bei den Kosten von 1,2 Millionen Euro. Vor dieser Summe war immer die Rede von 500 000 Euro – aber dieser Preis ist vom Tisch.

Martina Thalmayr war es auch, die in der Stadtratsitzung ihrer „Irritation“ Luft machte.

Preissteigerung durch Kupfer

Denn sie habe immer vermutet, dass die Preissteigerung auf das nun verwendete Kupfer zurückzuführen sei, erklärte sie. „Es kommt mir Banane vor, dass ich mir immer über Kupfer Gedanken gemacht habe“, erklärte sie. Deshalb forderte sie für die Zukunft „realistische Zahlen“. Dem stimmte auch Rathauschef Stephan Schlier zu und sagte: „Es war auch immer mein Eindruck, dass Kupfer die Maßnahme jetzt so teuer macht. Das hätte man vorher präzisieren können“, erklärte er dem Gremium.

Anlage ist denkmalgeschützt

Aber von vorne: Die Anlage aus dem Jahr 1866/67 ist denkmalgeschützt. Das Denkmalamt fordert für das Dach Kupfer zu verwenden, anstelle von Stahlblech oder Edelstahl. Der Haken: Es ist viel teuer, erklärte auch Gutachter Bernd-Jürgen Lehmann in der November- Bauausschusssitzung (wir berichteten) und wies auch daraufhin, dass die Maßnahme nicht aufschiebbar sei.

Maler- und Stuckarbeiten stehen ebenfalls an

Auch seitens der Verwaltung hieß es, dass Kupfer zu einer „massiven Kostensteigerung geführt habe“. Als dann seitens der Stadträtin Katharina Dietel (Grüne) im November nachgehakt wurde, um wie viel teurer denn Kupfer wäre, erklärte der Gutachter, dass es zwischen 40000 und 45000 Euro teurer sei, als das andere Material.

Dach erinnert an „Flickerlteppich“.

Bauamtsleiter Andreas Krämer erklärte jetzt noch einmal, dass aber nicht nur das Dach saniert werden solle, sondern auch Maler und- Stuckarbeiten anstehen. Aus dem Grund, weil die Arkaden ohnehin schon eingerüstet seien, mache man das gleich mit.

Beginnen soll die Maßnahme im nächsten Jahr. Die Dauer soll etwa ein halbes Jahr betragen.

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