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Einblicke beim Tag der offenen Tür

Neues Löschgruppenfahrzeug für die Feuerwehr Willing

Das neue Löschgruppenfahrzeug LF 20.
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Das neue Löschgruppenfahrzeug LF 20.

Mit einem neuen Löschgruppenfahrzeug ist die Freiwillige Feuerwehr Willing auch künftig bestens für den „Dienst am Nächsten“ ausgerüstet. Gesegnet wurde das „LF20“ von Stadtpfarrer Georg Neumaier und seinem evangelischen Amtsbruder Markus Merz im Rahmen eines Tags der offenen Tür.

Bad Aibling – Mit einem neuen Löschgruppenfahrzeug ist die Freiwillige Feuerwehr Willing auch künftig bestens für den „Dienst am Nächsten“ ausgerüstet. Gesegnet wurde das „LF20“ von Stadtpfarrer Georg Neumaier und seinem evangelischen Amtsbruder Markus Merz im Rahmen eines Tags der offenen Tür, der trotz durchwachsenen Wetters gut besucht war. Insgesamt neun Personen finden darin Platz, eingesetzt wird das Fahrzeug zur Brandbekämpfung und bei Verkehrsunfällen sowie bei technischen Hilfeleistungen aller Art.

Einen Einblick in die technischen Daten gab beim anschließenden Festabend, der von der Willinger Musi umrahmt wurde und an dem neben Bürgermeister Stephan Schlier und einigen Stadträten auch Kreisbrandinspektor Max Goldbrunner, Kreisbrandinspektor Josef Kirner sowie die Ehrenkreisbrandinspektoren Sepp Glaser und Klaus Hengstberger teilgenommen hatten, der sichtlich stolze Vorsitzende Michael Krimplstötter. So hat das neue Prunkstück der Willinger Wehr bei einer Leistung von 213 kW (290 PS) ein zulässiges Gesamtgewicht von 16 Tonnen, verfügt über einen Wassertank von 2600 Litern und eine Fahrzeugpumpe, die bei zehn Bar Druck 3600 Liter Wasser in der Minute fördern kann. Weiter verfügt das LF20 über eine Schaumzumischanlage und bei Bedarf kann ein Wasserwerfer auf dem Dach montiert werden.

In der Mannschaftskabine befinden sich 4 Pressluft-Atemgeräte und der automatische Defibrillator gewährleistet eine schnelle Versorgung verletzter Personen. Der Stromgenerator RS14 sowie der Lichtmast mit LED-Beleuchtung sorgen für eine von konventionellen Stromquellen unabhängige Ausleuchtung von Unfallstellen und tragen zur Absicherung bei den Einsätzen bei.

Unter dem Funknamen „Willing 41/1“ erreichbar

Nun freuen sich die Willnger, das neue Fahrzeug bald in Dienst stellen zu können und damit unter dem Funknamen „Willing 41/1“ erreichbar zu sein. Kommandant Martin Mayer zeichnete den Werdegang des Fahrzeugs vom Antrag über Fertigung und Beschaffung bis zur Übergabe an die Freiwillige Feuerwehr Willing nach und freute sich darüber, dass neben den Wehren aus dem Stadtgebiet auch die Kameraden aus Götting und Pullach an der Fahrzeugsegnung teilgenommen hatten. Der Leitsatz „Eine Gemeinschaft lebt davon, dass Menschen gibt, die mehr tun als sie müssen“, wurde vom Vorsitzenden bei dessen Ansprache deutlich und auch „dass die Kameradschaft stets im Mittelpunkt steht, ohne diese hilft das beste Fahrzeug nichts“, so Krimplstötter.

Beim vorausgegangenen Tag der offenen Tür überzeugten sich Besucher aus allen Generationen davon, dass die Willinger dem Motto „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ wie seit Jahrhunderten verbunden sind. Anforderungen und Aufgaben haben sich im Lauf der Zeit gewandelt, aber der „Dienst am Nächsten“ steht nach wie vor an erster Stelle. Mit welchen Fahrzeugen und Geräten dieser Dienst in der heutigen Zeit getan wird, zeigte sich an der Drehleiter der Aiblinger Feuerwehr oder am Feuerwehr-Roboter der Nickelheimer Kameraden, aber auch an den Gerätschaften und Fahrzeugen, über welche die Willinger selbst verfügen. Besonders die jüngere Generation zeigte sich technisch interessiert und oft hörten die Betreuer: „Da möchten ich auch mal mitmachen“.Uhe

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