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Neuer Feldkirchener Kindergarten am Mareisring bekommt eine Tiefgarage

So soll der neue Kindergarten am Mareisring aussehen. Mit einer Tiefgarage und zusätzlichen Stellplätzen wurde nun auch für die Parksituation eine optimale Lösung gefunden.
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So soll der neue Kindergarten am Mareisring aussehen. Mit einer Tiefgarage und zusätzlichen Stellplätzen wurde nun auch für die Parksituation eine optimale Lösung gefunden.
  • VonManfred Merk
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Die einstimmige Befürwortung der Planung für den neuen Kindergarten am Mareisring in Feldkirchen ging nun doch schneller als erwartet. Die Lösung des Verkehrsproblems mit Tiefgarage und zusätzlichen Parkplätzen für Eltern überzeugte den Gemeinderat.

Feldkirchen-Westerham – Noch in der Sitzung Ende Februar hatten mehrere Mitglieder des Gemeinderats die Bebauung der Fläche als zu massiv bekrittelt, und die Park- und Stellplatz-Situation als nicht zu Ende gedacht bezeichnet. Um diese Frage optimal lösen zu können, hatten Bauabteilung und Architekt Rüdiger C. Pöhlmann die Stellplatzsituation noch einmal überarbeitet und eine Verkehrszählung an drei Tagen veranlasst. Aus Sicht der Gemeinderäte sind nun alle Bedenken vom Tisch.

Optimale Lösung für Hol- und Bringverkehr

Andreas Hanrieder, der stellvertretende Bauamtsleiter der Gemeinde Feldkirchen-Westerham und Projektleiter des neuen Kindergartens, hat die Änderungen dem Rat vorgestellt. Die Park- und Stellplatzfrage soll mit einer im Hauptgebäude bisher nicht vorgesehenen Tiefgarage für Mitarbeiterinnen der alten und der neuen Kindertagesstätte gelöst werden. Unter Tage entstehen 20 Parkplätze, die über den Grieblweg angefahren werden. Die Mehrkosten hierfür werden auf circa 200 000 Euro geschätzt.

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Zudem werden zehn Parkplätze entlang des Mareisringes für Eltern gebaut. Zudem sollen die Parkplätze westlich der Kinderkrippe auf insgesamt zehn Stück erweitert werden. Die Gehwegsführung soll vor die Fahrzeuge gezogen werden, um die Sicherheit der Kinder zu verbessern. Der Bereich Grieblweg soll während der Bauphase noch einmal genauer betrachtet werden. Für diesen wird eine Verkehrsberuhigung – beispielsweise Schritttempo, Spielstraße oder farbliche Markierung – angestrebt. Die fünf Stellplätze am Grieblweg sollen auf vier reduziert werden. Insgesamt entstehen so großzügige Möglichkeiten für den Hol- und Bring-Verkehr.

Derzeit befinden sich circa 152 Kinder in den Kindertagesstätten Bucklberg, Feldmäuse und Sankt Laurentius. Die Verkehrszählung in der Zeit zwischen 7.30 und 9.30 Uhr ergab ein Verkehrsaufkommen von circa 50 bis 60 „Elterntaxis“.

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Noch bis Juli ist der künftige Baugrund am Mareisring vom Übergangsquartier des Pfarrkindergartens „besetzt“. Danach soll dort die neue Kindertageseinrichtung mit drei Krippen- und einer Übergangsgruppe sowie einem Wohnhaus für Mitarbeiter der Kinderbetreuung entstehen. Im Investitionsprogramm der Gemeinde ist das Projekt mit Gesamtkosten von 7,6 Millionen Euro verankert. Für das aktuelle Haushaltsjahr wurden 1,04 Millionen Euro eingestellt, für die kommenden beiden Jahren drei Millionen beziehungsweise 3,56 Millionen Euro.

Künftig Platz für 131 Kinder

Nach Beendigung des Bauvorhabens sollen dann lediglich 131 Kinder in den beiden Kindergärten – also im Kindergarten Bucklberg und im Neubau – untergebracht werden.

Das Wohnhaus für Kindergarten-Mitarbeiterinnen soll auch weiterhin im Bebauungsplan verankert bleiben, um für die Zukunft hier Baurecht zu schaffen. Allerdings, so war sich der Gemeinderat einig, soll das Gebäude aktuell noch nicht gebaut werden.

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