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Neue Ideen für den Landgasthof „Zur Post“ in Beyharting

Der Gasthof „Zur Post“ in Beyharting soll als prägendes Gebäude erhalten bleiben. Rundherum entsteht ein Ensemble aus Wohnungen. Stache

Für den Gasthof „Zur Post“ in Beyharting bahnt sich neues Leben an. Ein Projekt, das Wohnen und Gastwirtschaft vereint, wurde jetzt im Gemeinderat diskutiert. Allerdings müssen die Planer noch ein wenig nachbessern.

Von Kathrin Gerlach

Tuntenhausen – Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Gemeinderat mit der Zukunft des Gasthofes „Zur Post“ beschäftigt. Drei Jahre ist es her, dass die Pächter des Beyhartinger Gasthauses „Zur Post“ die Pforten der Traditionswirtschaft schlossen. Schon damals diskutierte der Bauausschuss über eine Bebauung des Parkplatzes der „Post“ mit Wohnhäusern (wir berichteten). Nun liegt ein neuer Projektentwurf vor. Und auch dieser will das Erscheinungsbild des einstigen Gasthauses als Mittelpunkt von Beyharting erhalten.

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Drei Gebäude könnten nach den aktuellen Planungen im Bereich des Gasthauses und der dazugehörigen Flächen – Park- und Festplatz – gebaut werden. Nach den ersten Entwürfen sollen auf circa 3200 Quadratmetern Wohnfläche etwa 43 Wohnungen entstehen. Parkplätze werden in einer Tiefgarage geschaffen.

Die 293 Quadratmeter große Gewerbefläche im Erdgeschoss des Hauptgebäudes soll auch in Zukunft für eine Gastwirtschaft zur Verfügung stehen.

In der Diskussion plädierten die Tuntenhausener Gemeinderäte für eine Bauweise, die Beyharting entspricht und sich harmonisch in die Umgebung einfügt. Dazu zählt unter anderem eine Wandhöhe von höchstens sieben Metern. Damit sind die für das Hauptgebäude geplanten drei Vollgeschosse mit Dachausbau hinfällig.

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Auch wenn Gemeinderäte anmahnten, dass perspektivisch auch in die Höhe gebaut werden müsse, um bei geringstmöglichem Flächenverbrauch mehr Wohnraum zu schaffen, plädierte die Mehrheit der Räte für zwei Vollgeschosse mit Dachausbau und gab damit ein klares Signal für den Erhalt des ländlichen Charakters.

Zudem erschien den Räten das geplante Gebäude entlang der Schönauer Straße mit einer Länge von 48 Metern zu wuchtig. Es solle mit gestalterischen Elementen aufgelockert werden, so der Hinweis aus dem Gremium.

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Zwei weitere Gebäude auf dem Areal der einstigen Gastwirtschaft sind im Entwurf mit zwei Geschossen und Dachausbau geplant. Angeregt wurde zudem, Grünflächen und einen Spielplatz zu integrieren. Einhellig war das Signal bezüglich der künftigen Mieter. Ein Teil der neuen Wohnungen soll zu einem vergünstigten Preis an Einheimische vergeben werden.

Die Räte einigten sich einstimmig darauf, einen städtebaulichen Vertrag mit dem Investor abzuschließen, ihre gestalterischen Vorschläge an den Bauwerber weiterzuleiten und die Pläne erneut zu prüfen.

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