Neue Gemälde und Holzschnitte an „Galerie Markt Bruckmühl“ übergeben

Über Holzschnitte von Marianne Lüdicke freut sich die „Galerie Markt Bruckmühl“. Bei der Übergabe waren dabei: Galerie-Leiterin Cornelia Ahrens, Stifter Hans-Joachim Feiner, seine Mitarbeiterin Gudrun Hörmann, Bürgermeister Richard Richter, Galerie-Fördervereinsvorsitzende Ute Bößwetter und der Künstler und Stiftungs-Begründer Rupert Dorrer (von rechts).
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Über Holzschnitte von Marianne Lüdicke freut sich die „Galerie Markt Bruckmühl“. Bei der Übergabe waren dabei: Galerie-Leiterin Cornelia Ahrens, Stifter Hans-Joachim Feiner, seine Mitarbeiterin Gudrun Hörmann, Bürgermeister Richard Richter, Galerie-Fördervereinsvorsitzende Ute Bößwetter und der Künstler und Stiftungs-Begründer Rupert Dorrer (von rechts).

Weitere Neuzugänge in Gestalt von Kunstwerken sind in der „Galerie Markt Bruckmühl“ zu verzeichnen. Der Künstler Rupert Dorrer übergab das von ihm geschaffene moderne Votivbild „Erneuerung“. Hans-Joachim Feiner stiftete aus seiner privaten Sammlung 14 gerahmte Glückwunschkarten von Marianne Lüdicke.

Von Johann Baumann

Bruckmühl – Im Rathaus übergab Galerie-Mitbegründer Rupert Dorrer für die nach ihm benannte und im Eigentum der Marktgemeinde befindliche Kunstsammlung das von ihm geschaffene Gemälde „Erneuerung“. Bei der Übergabe seines Werkes an den Bürgermeister erklärte er seinen schöpferischen Gedanken: „An diesem Bild hänge ich sehr, das ist eine moderne Art eines Votivbildes. Das Bild besteht aus zwei unterschiedlichen Hälften, die sich gegenüberstehen und doch einander ergänzen“, so der Künstler.

Dorrer gestaltet modernes Votivbild

Die Erneuerung finde im doppelten Sinne statt. Zum einen liege sie im gestalterischen Bereich. Im linken Teil, der die Form einer Stele besitzt, ist ein metallener Korpus als Collage eingearbeitet. Die ursprünglich dunkelbraune Stele wurde in einem weiteren Arbeitsgang in einer komplizierten Maltechnik mit Leim, Sand und Papier erneuert.

Zum anderen ist auf der rechten Seite eine Eizelle in einem Mikrokosmos dargestellt. „Diese Eizelle ist Symbol für Erneuerung, für entstehendes Leben“, erläuterte der Maler: „So verbinden sich die beiden Bildhälften zu einem Ganzen, denn in unserem christlichen Kulturkreis bedeutet der Tod Christi am Kreuz die Erneuerung der Welt.“

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Der Rathaus-Chef bedankte sich für das gestiftete Werk und hob hervor: „Das Ambiente und das Team der Galerie ziehen die Künstler nach Bruckmühl.“ Rupert Dorrer bekundete der Marktgemeinde und der Galerie seinen Dank für die Weiterführung des Erbes seines Vaters.

In einem weiteren „Spendenakt“ übergab Hans-Joachim Feiner aus Stephanskirchen aus dem Bestand seiner privaten Sammlung „Jockis kuriose Garagengalerie“ 14 gerahmte Glückwunschkarten von Marianne Lüdicke an den Bürgermeister. „Die Künstlerin war Mitglied der Soroptimistinnen, dem weiblichen Pendant der Rotarier, und hat jedes Jahr für sie eine Weihnachtskarte im Holzschnitt geschaffen“, erklärte der Spender.

Werke sind jetzt in Galerie zu sehen

Richard Richter versicherte bei seinem Dank: „Wir werden die Werke in Ehren halten.“ Er ergänzte: „Für das wundervolle Hängen sorgt das Galerie-Team mit viel Herzblut – im schönsten Glanz und besten Licht.“

Ute Bößwetter, die Vorsitzende des Galerie-Fördervereins, sprach Hans-Joachim Feiner ihren Dank aus und wies darauf hin, dass die 2012 verstorbene Marianne Lüdicke 1999 den Kulturpreis des Landkreises Rosenheim erhalten habe und die Übergabe in der Galerie Bruckmühl erfolgt sei.

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Sowohl das Gemälde „Erneuerungen“ als auch die 14 Holzschnitte sind in der neuen Ausstellung in der Galerie Markt Bruckmühl zu sehen. Die Eröffnung findet am 18. Oktober ab 16 Uhr statt. Um den derzeit geltenden Sicherheitsbestimmungen Rechnung zu tragen, kann zur Vernissage nur eine begrenzte Personenzahl gleichzeitig begrüßt werden.

Die Gäste werden gebeten, der Galerieleiterin mitzuteilen, ob sie die Ausstellung um 16, 17.30 oder 19 Uhr besuchen wollen. Anmeldungen bitte per E-Mail an cornelia.ahrens@bruckmuehl.de oder telefonisch unter 0 80 62/5 91 08. Die Ausstellung ist bis zum 22. November zu sehen. Geöffnet ist die Galerie mittwochs von 14 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr. Zu den regulären Öffnungszeiten ist keine Anmeldung erforderlich.

Rupert Dorrer hat das moderne Votivbild „Erneuerung“ geschaffen.

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