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ERSCHLIESSUNG SOLL IM JUNI BEGINNEN

Neues Wohngebiet: Für 31 Bruckmühler Bauherren wird am Liesl-Karlstadt-Bogen der Boden bereitet

Ein Wohngebiet mit 31 Parzellen entsteht an der Weihenlindener Straße – wo heute noch grüne Wiese ist. Schon im nächsten Jahr könnte gebaut werden.
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Ein Wohngebiet mit 31 Parzellen entsteht an der Weihenlindener Straße – wo heute noch grüne Wiese ist. Schon im nächsten Jahr könnte gebaut werden.
  • Kathrin Gerlach
    VonKathrin Gerlach
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Am Rande von Heufeld – im Osten der Weihenlindener Straße – soll am künftigen Liesl-Karlstadt-Bogen ein neues Wohngebiet entstehen. Der Marktgemeinderat gab jetzt einstimmig grünes Licht für die Gestaltung der Verkehrs- und Grünanlagen. Damit kann die Erschließung beginnen.

Bruckmühl – Die Entwurfsplanung stieß bei den Bruckmühler Marktgemeinderäten auf einstimmiges Wohlwollen. Jetzt arbeitet die WipflerPlan Erschließungsträger- und Projektsteuerungsgesellschaft mbH an der Ausführungsplanung. Schon im April könnten die Bauleistungen vergeben werden und im Juni beginnen. „Wenn alles optimal läuft, ist die Erschließung schon Ende des Jahres abgeschlossen, auf jeden Fall aber im Frühjahr 2022“, erläuterte Gregor Schober von WipflerPlan. Voraussichtliche Kosten: 1,9 Millionen Euro.

Wohngebiet für junge Familien

Die Erschließung ist der erste Schritt auf dem Weg zu dem Wohngebiet, für das der Marktgemeinderat schon im Oktober einen Bebauungsplan aufgestellt hat. Hier sollen insgesamt 31 Häuser entstehen, davon zwei Vierspänner, zwei Dreispänner, fünf Doppelhäuser und sieben Einzelhäuser. Angedacht ist eine zweigeschossige Bebauung mit der Möglichkeit des Dachgeschossausbaus.

Ein Teil der Flächen im Planungsbereich befindet sich in kommunaler, ein Teil in privater Hand. Zu welchen Konditionen die gemeindlichen Grundstücke im Rahmen des Einheimischenmodells vergeben werden, muss der Gemeinderat noch entscheiden.

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Die Erschließung des Gebietes wurde auf Grundlage eines Erschließungsvertrages an die WipflerPlan Erschließungsträger- und Projektsteuerungsgesellschaft übergeben. Gregor Schober erläuterte dem Gemeinderat, wie die 31 Bauparzellen mit Gas, Wasser, Abwasser und Strom erschlossen werden sollen. Besonders interessant waren die angedachten Verkehrsanlagen.

Die geplante Straßenführung ist grau gekennzeichnet. Auch die Begrünung des Wohngebietes ist gut zu erkennen. Im oberen Bereich des Planes verläuft die Weihenlindener Straße, links die Bruckmühler Straße.

Das neue Wohngebiet wird künftig von einem 300 Meter langen Bogen – dem Liesl-Karlstadt-Bogen – ausgehend von der Weihenlindener Straße umschlossen. Von ihm führen zwei je 70 Meter lange Stichwege in die iedlungsbereiche. An den Einmündungen zur Weihenlindener Straße wird der kreuzende Radweg aus Sicherheitsgründen mit einer roten Strichmarkierung versehen. Das lobte Wolfgang Huber (Grüne) als eine gute Anregung für weitere Bereiche in der Marktgemeinde.

Idealer Ort für eine 30er Zone

Die Straßen im Wohngebiet sind 5,50 Meter breit. Damit sei ausreichend Platz für den Begegnungsverkehr und großräumige Entsorgungsfahrzeuge, so Schober.

Für Stellplätze werden 2,20 große und markierte Bereiche geschaffen. Da es sich um einen reinen Wohnbereich handelt, bekommen die Straßen keinen Gehweg. In Spitzenzeiten, so der Planer, sei mit höchstens 50 Fahrzeugen zu rechnen. Schober regte an, das Gebiet als Tempo-30-Zone oder verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen. Zusätzliche Schwellen zur Geschwindigkeitsreduzierung seien erfahrungsgemäß nicht erforderlich.

Drei Meter breiter Fuß- und Radweg

Robert Planck (CSU/PW) lobte die Straßenplanung: „Die Eingänge zu den Häusern sind plan gestaltet, da gibt es keinen Versatz. Das ist gut.“

Ein drei Meter breiter Radweg führt auf die Bruckmühler Straße und soll mit einer Umlaufsperre eingebunden werden. Hubert Maier (CSU/PW) begrüßte die Entwurfsplanung: „Ein-, Mehrfamilien- und Reihenhäuser – da finden viele junge Familien Platz. Das ist gut für unsere Gemeinde.“

Kritisch sah er die geplante mittige Entwässerungsrinne auf dem Radweg: „Die ist unfallträchtig.“ Schober erklärte, dass die Alternative eine ein Meter breite Versickerung gewesen wäre, womit sich der Radweg auf zwei Meter verschmälert hätte. Zu eng für Fußgänger und Radfahrer.

Im Zuge des Straßenbaus werden Lehrrohre für Kabel verlegt. So könne nachträglich beispielsweise ein Breitbandausbau erfolgen, ohne dass die Straßen wieder aufgerissen werden müssten.

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Auch ein Spielplatz gehört zum neuen Wohngebiet. Gestaltet wird er mit Spielturm, Vogelnestschaukel, Hüpfplatten, sechs Sitzbänken und viel Grün.

Gemeinsam mit dem Bauhof der Marktgemeinde wurden die Pflanzen für das Wohngebiet ausgewählt: 34 Straßenbäume, fünf Laubbäume und 30 Sträucher werden gepflanzt. Mit 25:0 Stimmen gab der Marktgemeinderat grünes Licht für die Erschließung.

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