PFARREI MARIÄ HIMMELFAHRT

Neu in Bad Aibling: Kirchengeschichte auf 48 Seiten

Sie Freuen sich über die Fertigstellung des neuen Kirchenführers: Pfarrer Georg Neumaier (rechts) und Kirchenpfleger Ludger Goedecke.
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Sie Freuen sich über die Fertigstellung des neuen Kirchenführers: Pfarrer Georg Neumaier (rechts) und Kirchenpfleger Ludger Goedecke.
  • Norbert Kotter
    vonNorbert Kotter
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Stadtpfarrer Georg Neumaier und die zuständigen Kirchenverwaltungen in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt trugen sich schon länger mit dem Gedanken, jetzt haben sie ihn umgesetzt. Für die Gotteshäuser der Pfarrei gibt es ab sofort einen eigenen Kirchenführer.

Bad Aibling– Auf der Titelseite ein strahlend blauer Himmel, in den der Turm der Himmelfahrtskirche ragt, das um 1500 entstandene Gnadenbild am Hochaltar des Bauwerks aus der Zeit des Spätbarocks als Abschluss der 48-seitigen Broschüre: So präsentiert sich das Druckwerk, das neben viel Information zur Geschichte der aufgelisteten Kirchen und zu den sie schmückenden Kunstwerken auch mit zahlreichen Farbfotos aufwarten kann, die dem Betrachter Detailreichtum vermitteln.

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Das Ehepaar Henning und Evelin von Rochow, das in Kiefersfelden lebt, hat viel Mühe darauf verwandt, eine ebenso informative wie optisch anschauliche Broschüre zu schaffen. Henning von Rochow zeichnet für die Bilder verantwortlich, seine Frau, die Kultur- und Theaterwissenschaft sowie Kunstgeschichte studiert hat, verfasste die Texte.

Älteste Glocke von Mariä Himmelfahrt aus dem Jahr 1518

Neben Mariä Himmelfahrt als Herzstück der Pfarrei listet der Führer zudem die Nebenkirche St. Sebastian in Bad Aibling sowie die Filialkirchen St. Margareta (Ellmosen), St. Vitus (Mietraching) und Heilig Kreuz (Thann) auf. Wer sich für die Historie der Gotteshäuser interessiert, für den wird das Druckwerk förmlich zur Schatzkiste. Der Leser erfährt unter anderem, dass die älteste Glocke von Mariä Himmelfahrt aus dem Jahr 1518 stammt, dass die Sebastianikirche beim großen Stadtbrand im Jahr 1765 völlig zerstört wurde oder der 7,5 Meter hohe Altar der Filialkirche in Ellmosen eine sehr große Ähnlichkeit mit dem des Gotteshauses in Lippertskirchen aufweist.

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3000 Exemplare umfasst die Erstauflage des Druckwerks, das zum Preis von 3,50 Euro in allen Kirchen der Pfarrei zum Verkauf angeboten wird. Wie sie mitteilt, garantiert dieser Verkaufspreis die Kostendeckung.

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Den letzten Anstoß, dieses Projekt in Angriff zu nehmen, gab nach Auskunft der Kirchenverwaltung die Beendigung der im Jahr 2019 abgeschlossenen Außen- und Innenrenovierung der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Vier Jahre dauerten die Baumaßnahmen, in deren Rahmen die Kirche auch einen neuen Volksaltar erhielt. Bis dato gab es für das Gotteshaus nur einen veralteten Kirchenführer in Form eines Faltblattes, die Historie der Filialkirchen war zum Teil in keinem Nachschlagwerk beschrieben.

„Kirchenführer schafft Zugang zu Pfarrei“

„Dieser Kirchenführer schafft Zugang zu unserer Pfarrei“, sagt Stadtpfarrer Georg Neumaier. Er freut sich sehr, dass das Druckwerk jetzt angeboten werden kann. Er ist allen Beteiligten sehr dankbar, die an dessen Erstellung mitgewirkt haben. Ebenso wie Kirchenpfleger Ludger Goedecke hofft er darauf, dass die Broschüre auf reges Interesse stößt. „Sie sollte eigentlich in jedem Aiblinger Haushalt vorhanden sein“, meint Goedecke.

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