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Nachruf auf Maria Zistl

Die „Auer Maral“ vom Zistlhof ist Mann, Sohn und Enkelsohn gefolgt

Maria Zistl ist im Alter von 91 Jahren verstorben.
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Maria Zistl ist im Alter von 91 Jahren verstorben.
  • VonManfred Merk
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Wenn in Vagen der Name „Auer Maral“ fällt, hat jeder sofort die fröhliche, gesellige und nette kleine Dame vom Zistlhof vor Augen. Vor zwei Wochen verstarb sie nun im Alter von 91 Jahren.

Vagen – Maria Zistl, geborene Kreuzmeir, ist mit ihrem Bruder in Au bei Bad Aibling groß geworden, wo sie schon früh auf dem landwirtschaftlichen Hof der Eltern fleißig mithalf. Nach dem Besuch der Hauswirtschaftsschule in Rosenheim heiratete sie im November 1955 Michael Zistl aus Schöffleiten. Mit ihm bekam sie die drei Kinder Michael, Christa und Marianne.

Auf dem Zistlhof kümmerte sie sich um die Landwirtschaft sowie den Gästebetrieb in der Brotzeitwirtschaft und die Fremdenzimmer. Das Dasein als Ehefrau des ersten Trachtenvorstands der Neuburgler Vagen forderte viel Unterstützung bei dessen Ehrenämtern und viele Arbeiten für ihn im Hintergrund.

Auch die furchtbaren Schicksalsschläge wie der plötzliche Tod ihres ersten Enkelkindes 1979 und der ihres Ehemannes ein Jahr später, hielten sie nicht von Arbeit und Vereinsleben ab. Weiterhin war Maria, wann immer es ihr Alltag zuließ, bei Veranstaltungen des Trachtenvereins mit dabei. Besondere Freude bereiteten ihr die Leonhardifahrten und die Besuche der Plattlerkinder, für die sie immer Brotzeit und ein Eis bereit hatte.

Nach der Hofübergabe an Sohn Michael, kümmerte sie sich liebevoll um dessen fünf Söhne und unterstützte auch Schwiegertochter Marianne bei deren zahlreichen Ehrenämtern. Auch ein Schlaganfall im Jahr 2011 hielt sie nicht von ihrer Tätigkeit als leidenschaftliche Wirtin ab. Die letzten Jahre als Rentnerin genoss sie sehr und hatte viel Zeit für gesellige Aktivitäten im Vagener Dorfleben und Familienfeiern.

Den plötzlichen Tod von Sohn Michael 2021 verkraftete sie nur sehr schwer. Der Schicksalsschlag schlug stark auf ihre Gesundheit. Im Januar kam sie deshalb ins Krankenhaus, wo sie nur über Anrufe und Bilder Kontakt mit der Familie hatte. Ihre letzen Tage konnte sie jedoch im Kreise ihrer Liebsten verbringen, ehe sie am 9. März friedlich einschlief und zu Mann, Sohn und Enkelsohn ging.