Nachruf auf Franz Köll aus Vagen

Franz Köll
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Franz Köll

Die Gemeinde Feldkirchen-Westerham trauert um Franz Köll aus Vagen, der nach langer Krankheit im Alter von 89 Jahren zu Hause verstorben ist, bis zum friedlichen Einschlafen von seiner Ehefrau Ingrid und der Familie umsorgt.

Von Manfred Merk

Vagen– Wenn der Name Franz Köll in Vagen fällt, dann werden Erinnerungen wach an einen Mann, der Vagen gewissermaßen verkörperte und aus dieser schmucken Ortschaft nicht wegzudenken war. Familie, Beruf, Musikkapelle und Trachtenverein, der „Sennes Franz“, wie er genannt wurde, stand zeitlebens ein für Brauchtum, Musik und Zusammenhalt.

Franz Köll war ein geborener Vagener, wuchs dort mit seinen beiden Geschwistern auf. Als 26-Jähriger lernte er seine Frau Ingrid kennen, zwei Jahre später standen sie beiden vor dem Traualtar. Vier Kinder sind ihnen geboren worden, sieben Enkel und zwei Urenkel sind dazugekommen.

62 Jahre mit Ehefrau Ingrid verheiratet

Die Köll-Eheleute sind 62 Jahre lang verheiratet gewesen. Franz Köll war bei der Musikkapelle Vagen über 60 Jahre aktiver Bassist und ist deshalb auch zum Ehrenmitglied ernannt worden. Beruflich war er zuerst Bauhelfer und Nebenerwerbslandwirt und dann knapp 30 Jahre Mitarbeiter in den Bauhöfen der damaligen Gemeinde Vagen und später Feldkirchen-Westerham.

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Persönlich bekannt war Köll allen Vagenern als langjähriger Wasserwart und zweiter Vorsitzender der Elektrizitäts- und Wassergenossenschaft Vagen.

Den Trauergottesdienst hielt Pastoralreferent Markus Brunnhuber. Seine letzte Ruhestätte fand Franz Köll auf dem Friedhof in Vagen. Leo Mayer dankte dem Verstorbenen im Namen aller Ortsvereine, die ihm mit einigen ihrer Fahnenabordnungen die Ehre erwiesen. me

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