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Fokus-Vorsitzende zieht Bilanz

Nachfrage nach Bad Aiblinger Ferienprogramm noch nie so groß

Das Angebot „Mit Spaß zum sicheren Schwimmer“ war am meisten gefragt. Dafür hatten sich 76 Kinder angemeldet – nur 20 erhielten einen Platz. Wer teilnehmen durfte, entschied das Los.
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Das Angebot „Mit Spaß zum sicheren Schwimmer“ war am meisten gefragt. Dafür hatten sich 76 Kinder angemeldet – nur 20 erhielten einen Platz. Wer teilnehmen durfte, entschied das Los.
  • Ines Weinzierl
    VonInes Weinzierl
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Das Bad Aiblinger Ferienprogramm ist beliebt. Dafür sprechen die Zahlen der Mädchen und Buben, die heuer daran teilgenommen haben: 587 Kinder haben das Angebot des Fokus-Familiennetzwerkes wahrgenommen. Zum Vergleich: 2017 waren es 400.

Bad Aibling „Die Nachfrage ist groß“, sagte Fokus-Vorsitzende Dr. Konstanze Baier-Heimstädt in der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses und berichtete von dem Ablauf der diesjährigen Aktion.

„Wir sind wirklich gut aufgestellt“, zollte Rathauschef Stephan Schlier (CSU) angesichts des vielfältigen Programms dem Organisationsteam Baier-Heimstädt sowie Sandra und Christian Schönberger seinen Respekt.

Corona: Planungen immer wieder ändern

Das Trio startete im Frühjahr mit den Planungen für den Sommer. Terminkonzept, Aufgabenlisten, Erledigungschecks sowie Kalkulationen wurden erstellt. Es gab Hygieneschulungen, das Hygienekonzept wurde überarbeitet sowie Hygieneartikel organisiert.

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Allerdings wurden die Planungen einige Male über den Haufen geworfen: „Wir mussten mehrfach den Terminplan überarbeiten und den Organisationsablauf ändern, um ihn der Corona-Situation anzupassen“, erklärte Baier-Heimstädt. Gedruckt wurden heuer 750 Programmhefte, die erstmals nicht nur im Rathaus, sondern beispielsweise auch bei der Villa Familia und an Schulen auslagen. Zudem habe man auch erstmals „viel mit der evangelische Kirche zusammengearbeitet und deren Räumlichkeiten genutzt. Das hat sehr gut geklappt“.

Die Vorsitzende des Fokus-Familiennetzwerkes hatte zudem jede Menge Zahlen im Gepäck: So wurden zunächst 123 Kurse angeboten – tatsächlich fanden allerdings nur 98 statt. Dennoch war Baier-Heimstädt zufrieden: „Eine schöne Ausbeute“, sagte sie mit Blick auf die Corona-Pandemie.

Viele Kinder nicht aus Bad Aibling

Auffällig ist die Zahl der Kinder, die nicht aus Bad Aibling kommen: „Mittlerweile sind es 40 Prozent der Teilnehmer“, so Baier-Heimstädt. Vor vier Jahren seien nur 17 Prozent der Teilnehmer aus anderen Kommunen gekommen. Sie stellte aber auch klar, dass man diese Kinder nicht abweise. „Dazu haben wir uns entscheiden.“

Tops und Flops: Die Angebote

Sie hatte auch eine Hitliste der einzelnen Angebote: Auf Platz eins lag „Mit Spaß zum sicheren Schwimmer“. Hier gab es 76 Anmeldungen, aber nur 20 Plätze. „Wir hatten versucht, einen zweiten Kurs auf die Beine zu stellen, aber das hat nicht funktioniert“, sagte sie. Auf Platz zwei war „Inlineskaten für Kids“ – 63 Anmeldungen, 40 Plätze. Den dritten Platz belegte „Geheimagentin und Detektiv“ (62 Anmeldungen, zehn Plätze). In diesen Fällen entschied das Losverfahren. Die Flops waren hingegen „Malen im Skulpturenpfad“, „Breaking aka Breakdance“ sowie „Outdoor Escape Game“ – zu diesen Aktivitäten gab es keine Anmeldungen.

Die Kosten der einzelnen Angebote waren in drei Kategorien gestaffelt: Bis zwölf Euro, zwischen zehn und 34 Euro und ab zehn bis 41 Euro. Abschließend berichtete sie noch, dass es „keinen Unfall und keinen Corona-Fall gab, es hat alles gut geklappt“.

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