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Stadträte nennen verschiedene Beweggründe

Nach der knappen Entscheidung: Was für den Erhalt des Jahnstadions in Aibling spricht

Das Jahnstadion wird keiner Umwandlung unterzugen.
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Das Jahnstadion wird keiner Umwandlung unterzugen.
  • Nicolas Bettinger
    VonNicolas Bettinger
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Ein paar Wochen ist es her, als sich der Stadtrat unter anderem zur Zukunft des Jahnstadions positionieren musste. Und die Entscheidung fiel, passend zur Diskussionen, äußerst knapp aus. Seit dem steht fest: Die Sportstätte wird in seiner jetzigen Form erhalten bleiben. Doch was spricht eigentlich für diese Entscheidung?

Bad Aibling – Gut drei Wochen ist es her, als sich der Stadtrat in einer Sondersitzung unter anderem zur Zukunft des Sportplatzes Jahnstraße in Bad Aibling positionieren musste. Und die Entscheidung fiel, passend zur Diskussionen, äußerst knapp aus. Seit dem steht fest: Das traditionsreiche Jahnstadion wird in seiner jetzigen Form erhalten bleiben. Dafür sprach sich der Stadtrat mit 13:11 Stimmen aus.

Teil-Veräußerung sollte neue Möglichkeiten schaffen

Zuvor hatte die Stadtverwaltung mit einer Machbarkeitsstudie aufgezeigt, dass eine Teil-Veräußerung der traditionsreichen Sportanlage neue Möglichkeiten schaffen würde. Mit dem Erlös aus einer Teil-Umwandlung in ein Wohngebiet hätten die Sportstätten neu und zusätzlich eines Hallenbades im Sportpark errichtet werden könnten, erläuterte Stadtbaumeister Andreas Krämer. Doch das Gremium entschied sich, wenn auch knapp, gegen das Weiterführen dieser Überlegungen. Doch was sind eigentlich wichtige aufgeführte Gründe, die für den Erhalt des in die Jahre gekommenen Jahnstadions sprechen?

Grundsätzlich wurde immer wieder aufgeführt, dass in der geschichtsträchtigen Sportstätte im Herzen der Stadt neben ihrer traditionsreichen Bedeutung vor allem auch viel Soziales sowie Jugendarbeit geleistet wird. Laut SPD-Stadtrat Richard Lechner, der sich in der Vergangenheit immer wieder für den Erhalt der Jahnsportanlage eingesetzt hat, sei etwa der Schulsport ein wichtiges Argument. „So müssen die Schüler nicht erst nach Mietraching rausradeln“, betonte Lechner. Zwar sei die Anlage nicht für Großveranstaltungen ausgelegt, „aber sie hat dennoch Potenzial“. Ein wichtiger Punkt sei etwa, dass man dort „in Ruhe Sport treiben könne“. Beispielsweise ohne benachbarte Großevents.

„Unnötige Planungskosten“ einsparen

Auch Themen wie Klimaschutz und der Stadtentwicklungsplan spielten eine wichtige Rolle. Auch deshalb hatte die SPD einen Antrag gestellt, wonach „alle Planungen und Vorbereitungen zur Baulandausweisung und Verwertung des Sportplatzes Jahnstraße“ eingestellt werden sollten. Um eben auch „unnötige Planungskosten“ einzusparen. Mit besagtem Erfolg. Dass mit einer Bebauung des Areals ein wichtiger Grünzug, eine ökologisch gesehen sehr wichtige Fläche, versiegelt würde, betonten zudem die Grünen.

Auf Seiten der SPD wunderte man sich zudem über die Auffassung der Stadtverwaltung, wonach das Jahnstadion „in einem sehr schlechten Zustand“ sei, man die Sanierung zuvor aber nicht in Angriff genommen habe. Weitere Bedenken hinsichtlich einer Veräußerung beziehungsweise Teil-Veräußerung des Jahnstadions hatte zuletzt auch Anna Maria Kirsch (ÖDP) geäußert. „Wer versichert uns, dass dieser Erlös dann nicht plötzlich in die Haushaltstilgung läuft?“

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