Nach dem August-Hochwasser: 1000 Kubikmeter Treibholz an Mangfall und Leitzach

Rund 2000 Kubikmeter Treibholz wurden aus Leitzach (Foto) und Mangfall in Westerham entfernt.
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Rund 2000 Kubikmeter Treibholz wurden aus Leitzach (Foto) und Mangfall in Westerham entfernt.

Die Wildholzrechen in Mangfall und Leitzach haben beim jüngsten Hochwasserereignis immense Mengen an Treibholz zurückgehalten, um die Eisenbahnbrücke zwischen Feldolling und Bruckmühl zu schützen. Nun wurde das Schwemmgut abgefahren.

Feldkirchen-Westerham – Immer wieder beruhigend ist es zu wissen, dass die 1999 unmittelbar bevorstehende Sprengung der ehemaligen Eisenbahn-Brücke zwischen Feldolling und Bruckmühl eine Ausnahmesituation war. Das damals vom tagelangen Starkregen angeschwemmte Treibholz hatte sich an den Brückenpfeilern so massiv aufgestaut, dass das Hochwasser nicht mehr abfließen konnte.

Durch die später in die beiden Flussbette der Leitzach und der Mangfall eingebauten Wildholzrechen (WHR) wird seitdem verhindert, dass sich eine solch gefährliche Situation wiederholt. Beim jüngsten Hochwasser am ersten August-Wochenende war es wieder soweit, auf der Mangfall und der Leitzach kamen Unmengen an Treibholz nach Westerham. Es wurde an den Wildholzrechen zurückgehalten und in diesen Tagen wieder weggefahren. Wenngleich die genauen Mengen noch nicht feststehen, nannte das dafür zuständige Wasserwirtschaftsamt Rosenheim imposante Zahlen.

In der Mangfall waren es laut Behörde zwischen 400 und 500 Kubikmeter, in der Leitzache zwischen 500 und 600 Kubikmeter. Die Arbeiten wurden an einen Baggerbetrieb in Bayrischzell übergeben. Manfred Merk

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