Nach den Corona-Einschränkungen: Insider verraten, wo es in Bad Aibling am schönsten ist

So schön ist Bad Aibling: Blick auf die Idylle am Mühlbach mitten in der Stadt. Aib-Kur
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So schön ist Bad Aibling: Blick auf die Idylle am Mühlbach mitten in der Stadt. Aib-Kur

Bald ist es soweit – dann hat die lange Zeit des Reiseverzichts endlich ein Ende. Um bei Gästen schon heute die Vorfreude auf ein Wiedersehen zu wecken, verraten sechs Einheimische des Moorheilbads Bad Aibling ihre Lieblingsorte.

Bad Aibling– Nah gelegene Erholungs- und Ausflugsziele sind jetzt nach den Corona-Lockerungen bei vielen gefragt, um schnell die Sehnsüchte nach einem „Tapetenwechsel“ oder einer Auszeit im Grünen zu stillen.

.Für ihre Tipps haben sich die sechs „Insider“ besonders schöne und eher weniger bekannte Plätze im Kurort ausgesucht, die nur darauf warten, entdeckt zu werden, sobald ein Besuch wieder möglich ist. Momentan ist dies ein Ortsspaziergang in Gedanken.

Die Schleuse zwischen Mühlbach und Glonn

Mike Stratbücker kennt Bad Aibling bestens – der gebürtige Aiblinger ist stark im Heimatmuseum engagiert und führt seit vielen Jahren Stadtführungen durch. Sein Lieblingsort im Moorheilbad liegt streng genommen außerhalb des Ortes, ist aber für die Wirtschaftsgeschichte von eminenter Bedeutung: Es ist die Schleuse zwischen den beiden Flüssen Mühlbach und Glonn, die im Volksmund Ablass und im Dialekt liebevoll „Oloss“ genannt wird.

Mike Stratbücker ist gern am „Oloss“.

Bereits seit Generationen ist dieser Ort ein Spielgelände für Bad Aiblings Jugendliche gewesen. Besonders schätzt er hier die Ruhe der Natur, sodass er ungestört dem Vogelgezwitscher lauschen und den Fischen beim Schwimmen zusehen kann.

Die kleine Wanderung nach Harthausen

Wie ein stylishes Lagerfeuer geht, wissen Lorenz Albrecht und Ludwig Grimm von der Firma Ghettofassl genau. Die beiden designen mit ihrem insgesamt fünfköpfigen Team Metalltonnen und machen daraus tragbare Feuerstellen, sei es für den eigenen Garten oder ein Firmenevent. Sie haben nicht nur einen Lieblingsort, sondern gleich mehrere, die sie regelmäßig bei einer Wanderung besuchen.

Lorenz Albrecht und Ludwig Grimm haben gleich mehrere Lieblingsorte in Bad Aibling

Diese beginnt im Bad Aiblinger Ortsteil Harthausen und führt zum Trainingsplatz des Dirtjumpvereins Bad Aibling, wo eine Gruppe von Dirtbikern ihre eindrucksvollen Tricks bei schönem Wetter vorführt: Die jungen Artisten bewegen sich auf ihren Dirtjumpbikes über die Sprünge der angelegten Hügel durch die Luft und führen dabei waghalsige Tricks auf.

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Weiter geht die Wanderung zur Wakebase, einer Wasserski- und Wakeboard-Anlage mit eigens angelegtem Strand, ideal für eine kleine Verschnaufpause mit Bergblick und ein Feierabendbier, bevor es auf gleichem Weg wieder zurück zum Ausgangspunkt geht.

So schön ist‘s am Mühlbach

Karl Scherer, Senior-Chef des Familienunternehmens Gerberei Scherer, kennt seinen Lieblingsort bereits seit seiner Geburt – denn er befindet sich unmittelbar vor seinem Geburts- und Wohnhaus in Bad Aibling. Es ist der Mühlbach, dessen Blick er täglich von dem Bänkchen vor seinem Haus genießt. Für ihn ein Ort zum Auftanken und zur Ruhe kommen.

Karl Scherer hat von seiner Gerberei nicht weit zum Lieblingsplatz am Mühlbach.

Zum Mühlbach hat Karl Scherer seit jeher eine besondere Beziehung, denn er hat ihn sein Leben lang geprägt, und das immerhin schon über 80 Jahre – denn dort hat er unter anderem Schwimmen gelernt und in seiner Kindheit beim Felle waschen der Gerberei zugesehen.

Heimatgefühl in Zell und in Harthausen

Hubert Lang ist Inhaber der Traditionsgaststätte „Café zum Heiss“, die ihre Gäste mit hausgemachten Kuchen und deftiger Hausmannskost verwöhnt. Er hat streng genommen sogar zwei Lieblingsorte: Zum einen der Ortsteil Zell, der aus vier Häusern am Rande von Bad Aibling besteht. Besonders schätzt er hier die unverbaute Landschaft mit dem Bergblick im Süden, wo zahlreiche Wander- und Radwege durch die Wiesen und Wälder führen, und die absolute Ruhe. Zum anderen ist es der Weg unterhalb des Ortsteils Harthausen. Für Hubert Lang ist dies der ideale Ort zum Ausruhen und Innehalten auf den Bänken und den freien Blick in die Berge zu genießen.

Pfarrer Markus Merz ist zwar kein gebürtiger Bad Aiblinger, jedoch hat auch er schnell einen Lieblingsort mit einer ganz besonderen Geschichte gefunden: die Birkenallee.

Pfarrer Markus Merz hat des die Birkenallee besonders angetan.

Ende des 19. Jahrhunderts legte der Bäckermeister Martin Schwarzfischer den Grundstein für die Allee, indem er eine Vielzahl kleiner Birkenpflänzchen rechts und links pflanzte und damit einen Weg markierte.

Gutschein kaufen, Mehrwert erhalten

Um den ansässigen Betrieben unter die Arme zu greifen, hat Bad Aibling jetzt eine Gutscheinaktion aufgelegt. Die Kurverwaltung stellt ab sofort sogenannte „Mehrwert-Gutscheine“ aus. Zur Wahl stehen Gutscheine mit einem Wert von 110 Euro, 330 Euro oder 550 Euro. Wer einen Gutschein erwirbt, zahlt dafür aber nur 100, 300 beziehungsweise 500 Euro. Den Mehrwert erhält der Käufer als Dankeschön der teilnehmenden Betriebe umsonst dazu. Die Gutscheine – ein passendes Geschenk zum Muttertag, zu Geburtstagen oder zu anderen Anlässen – können für Wellness-Anwendungen, Moor-Behandlungen, einen Tagesausflug oder beim Shopping in der Innenstadt eingelöst werden. Dazu wird der Gutschein im Betrieb vorgelegt und entsprechend entwertet, mögliche Restbeträge können später woanders eingelöst werden.

An der Aktion beteiligen sich viele Hotels, Cafés, Mode- und Sportgeschäfte des Moorheilbads. Die Mehrwert-Gutscheine können telefonisch unter 08061/90800 oder per E-Mail, info@aib-kur.de bei der AIB Kur GmbH erworben werden. Sie sind ab Kauf 36 Monate gültig.

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