Glückwünsche für Ehepaar Hans und Marianna Lipp zur goldenen Hochzeit

Musikalische Überraschung durch die Enkel

Das Jubelpaar mit seinen drei Urenkeln.  Foto  Widhammer
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Das Jubelpaar mit seinen drei Urenkeln. Foto Widhammer

Willing - Nur im kleinen Kreis wollten Hans und Marianna Lipp aus Mitterham ihre goldene Hochzeit feiern. So "begnügten" sie sich damit, im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst von Dekan Hans Speckbacher den Ehesegen nochmals zu bekommen. Doch Speckbacher, wie auch Diakon Bernd Schmitz in seiner Predigt, hoben die Bedeutung ihres Ehebundes hervor.

Zur Überraschung des Jubelpaares wurde die Messfeier von ihren musikalisch begabten Enkeln Andreas und Christine mit noch einer Freundin mit Gesang und von der Kirchleitn-Soatnmusi alpenländisch mitgestaltet.

Auf Grund der Beliebtheit der Lippleute kamen sodann neben dem engsten Verwandten- und Bekanntenkreis noch eine Reihe von Gratulanten zur Feier beim Wirt im Kematen.

Hinzu kam auch noch Hochzeitslader Bertl Heigl, der schon die Hochzeit des Paares vor 50 Jahren betreut hatte. Heigls Betrachtung des Ehelebens und weitere heitere Geschichten würzten den Nachmittag. Hans Lipp, der neben der kleinen Landwirtschaft in der Brennerei Willing arbeitete und Marianne Lengauer, die in der Jerseyfabrik in Aibling tätig war, wurden 1961 in der Willinger Kirche getraut.

Aus der Ehe gingen die Tochte Marianne und der Sohn Hansi hervor, der Weihnachten 1983 bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam, was für die Jubilare zur bittersten Stunde ihre Lebens wurde.

Der Kotter (Hausname) Hans baute sich 1970 eine eigene Brennerei und Jahre später ein neues Haus dazu. Er war von 1960 bis 1990 in der Brennerei in Willing tätig. Des Weiteren stand er mit großer Hingabe und Unterstützung von Frau Marianne von 1970 bis 1990 dem "Oberlandler"-Trachtenverein Bad Aibling vor. In dieser Zeit betreute er besonders die Jugend und führte den Bittgang nach Kleinhöhenrain ein. Auch stand er mehrere Jahre den Trachtenvereinen des Altlandkreises vor. Schließlich kümmert er sich als Friedhofsverwalter schon seit 1994 verantwortungsvoll darum, dass jeder Verstorbene sein Grab bekommt. Das Jubelpaar kann sich nun an drei Urenkeln erfreuen. wia

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