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9. internationales Oldtimer-Trial in Fischbach

Ohne Helm und in Gummistiefeln: Wie wild die Motorrad-Trials des MC Rosenheim vor 60 Jahren begonnen haben

Helmut Mayr aus Moosen beim ersten MCR-Trial vor 60 Jahren.
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Helmut Mayr aus Moosen beim ersten MCR-Trial vor 60 Jahren.

Vor 60 Jahren hat der MC Rosenheim sein erstes Motorrad-Trial am Simssee ausgetragen. Nun, 60 Jahre später, findet das neunte Oldtimer-Trial in Fischbach statt. Was die Fans erwarten können.

Fischbach – Der Motorsportclub Rosenheim veranstaltet am Samstag, den 6. August, im SPZ-Steinbruch in Fischbach/Hafnach sein neuntes internationales Oldtimer-Trial mit freier Tageswertung und Extrawertung zur Süd-Klassik-Trialserie.

Dabei feiert der MCR auch ein außergewöhnliches Jubiläum, denn vor 60 Jahren, am 29. April 1962, hatte der Verein sein erstes Motorrad-Trial als „Geländegeschicklichkeitsturnier“ in Moosen am Simssee ausgetragen. Mitinitiator war der dort ortsansässige Landmaschinen- und Schlossermeister Heinrich Mayr, der beim MCR eine Motorrad-Jugendgruppe betreute und die Begeisterung für den aus England kommenden Sport in unserer Region mitverbreitete.

In Zivil und Gummistiefeln

Gefahren wurde damals mit nur wenig modifizierten, zwingend für den Straßenverkehr zugelassenen Serienmaschinen, ohne Helm, mit Zivilkleidung und Gummistiefeln. Die Sektionen waren mit Fähnchen im Gelände abgesteckt und wurden „Ohnehaltprüfungen“ genannt. Die Klasseneinteilung erfolgte nach Hubraum und zwar Mopeds, sowie Motorräder bis und über 125 ccm. Die Verwendung von Geländereifen wurde empfohlen.

Peter Holzner, Initiator der MCR Oldtimer-Trials, wird in der Klasse „Clubman Twinshock“ auch selbst an den Start gehen.

Klassikregelment gilt für alle Fahrer

Beim Jubiläumstrial in Fischbach sind neben den klassischen Motorrädern Pre65, Twinshock und LuMo (luftgekühlt, Monoshock) aber auch Fahrer mit modernen Trialmaschinen startberechtigt. Für sie gilt, im Gegensatz zum Alpenpokal, aber auch das Klassikreglement, das bei Stillstand mit Fußsetzen die Höchststrafe von fünf Punkten vorschreibt. Pro Kategorie gibt es drei verschiedene, dem Fahrkönnen der jeweiligen Piloten angepasste, Spuren, die entsprechend dem britischen Vorbild als Gentleman, Clubman und Experts bezeichnet sind. Eine Hobbyklasse hat freie Spurwahl.

Der Schwierigkeitsgrad ist den Möglichkeiten der Oldtimer-Motorräder, wie auch der Non-Stopp-Wertung angepasst. Der Start ist auf 12 Uhr angesetzt. Gefahren wird in Gruppen, wobei die Fahrer innerhalb ihrer Gruppe selbst die Wertung übernehmen. Nennungen sind vor Ort bis zum Start möglich. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind auf www.suedklassik-trial.de zu finden. Für Zuschauer ist der Eintritt frei.sc

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