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VERSORGUNGSLÜCKE SOLL SICH SCHLIEßEN

Mobile Geriatrische Rehabilitation eröffnet in Bad Aibling

Die stationäre geriatrische Rehabilitation, bei der Senioren über 70 Jahren im Anschluss an Krankenhausaufenthalte oder bei Zustandsverschlechterungen zu Hause wieder fit gemacht werden und Mobilität zurückgewinnen sollen, hat Tradition im Lankreis Rosenheim.

Bad Aibling – Gleich drei Kliniken bieten die stationäre Reha an.

Jetzt kommt bei der Klinik in Bad Aibling (Fachklinik Ghersburg, ab Dezember Fachklinik Bruckmühl) noch eine mobile geriatrische Rehabilitation hinzu, die mit den ersten Patienten kürzlich eröffnete. Zur stationären Rehabilitation gibt es noch zwei weitere mobilen geriatrische Rehabilitationsteams: Eine mobile geriatrische Rehabilitation ist an die Klinik in Bad Endorf angeschlossen, die zweite ist die Alterstraumatologie am Bad Aiblinger Krankenhaus. Damit gehört der Landkreis zu den altersmedizinisch am besten versorgten Regionen in ganz Deutschland.

Drei Wochen hilft das mobile Team

Mobile Teams, dazu gehören wie in der stationären Versorgung Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten, betreuen für drei Wochen ältere Patienten in den oben genannten Situationen in den eigenen vier Wänden.

Wie die Chefärztin der Mobilen Geriatrischen Rehabilitation Südostbayern, oder kurz MoGeRe, in Bad Aibling, die Allgemein- und Altersmedizinerin Dr. Mai Aumüller-Nguyen, erläutert, wird damit eine Versorgungslücke für Patienten geschlossen, die sich wegen einer Demenz oder Einschränkungen der Sinnesorgane nur zuhause zurechtfinden, auf der anderen Seite aber ausreichend mobil sind.

Versorgungsunterstützung nach einem Akutereignis

Eine weitere Zielgruppe sind Patienten, bei denen bereits durch pflegende Angehörige, professionelle Pflegekräfte im Pflegeheim oder 24-Stunden-Pflege eine Basisgrundversorgung auch nachts gewährleistet ist und es in erster Linie um die ärztliche, psychologische und therapeutische intensivere Versorgung nach einem Akutereignis geht.

Der Sozialdienst kann auch bei der mobilen geriatrischen Rehabilitation im Bedarfsfall eine Schnelleinstufung in einen Pflegegrad für die Versorgung nach der Reha beantragen. Natürlich können unter Umständen auch infektiologische Gründe wie Immunschwäche des Patienten oder umgekehrt eine chronische Infektionskrankheit beim zu versorgenden Patienten der mobilen Rehabilitation zu Hause den Vorzug gegenüber einer Rehabilitation in der Klinik geben, wie der Geschäftsführer der MoGeRe Südostbayern Professor Dr. Nikolaus Netzer ausführt.

Weitere Artikel und Nachrichten aus Bad Aibling, Bad Feilnbach, Bruckmühl, Feldkirchen-Westerham und Tuntenhausen finden Sie hier.

Die mobile geriatrische Rehabilitation aus Bad Aibling kann Patienten in einem Umkreis bis zu 50km versorgen, dafür sind die Teams mit den entsprechenden Fahrzeugen und medizinischen Utensilien ausgestattet. Anträge für die mobile geriatrische Rehabilitation können von den Sozialdiensten der Akutkrankenhäuser, aber auch ganz einfach von jedem Hausarzt und von Fachärzten gestellt werden.

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