Geräte geliefert

Schule in Östermünchen: Mobile Filter sollen Viren aus der Raumluft holen

Margaret Careddu-Bayr und Georg Weigl bei der Inspizierung eines der mobilen Luftreinigungsgeräte, von denen 14 jetzt an der Fritz-Schäffer-Schule virenbehaftete Aerosole aus der Luft filtern sollen.
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Margaret Careddu-Bayr und Georg Weigl bei der Inspizierung eines der mobilen Luftreinigungsgeräte, von denen 14 jetzt an der Fritz-Schäffer-Schule virenbehaftete Aerosole aus der Luft filtern sollen.
  • vonWerner Stache
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Im Dezember orderte die Gemeinde Tuntenhausen 14 mobile Luftreinigungsgeräte für die Fritz-Schäffer-Schule in Ostermünchen. Nun wurden sie geliefert.

Tuntenhausen/Ostermünchen – Es war ein langer Weg von der Beschaffung bis zur Lieferung. Die Geräte kamen in zwei Lieferungen an und werden nun von den 45 Kindern, die aktuell in der Notbetreuung an der Schule sind, getestet. (Wir berichteten.)

Mit den ebenfalls gekauften CO2-Sensoren kann auch die Luftqualität getestet werden. 600 Kubikmeter pro Stunde reinigen die Geräte. „Sie filtern virenbehaftete Aerosole aus“, erklärte Rektorin Margaret Careddu-Bayr, die mit Bürgermeister Georg Weigl die erste Lieferung inspizierte. Möglich ist sogar eine höhere Leistung, etwa 1400 Kubikmeter pro Stunde – dann wird das Gerät allerdings deutlich lauter.

Mobilität der Geräte von Vorteil

Auch die Bedienung erscheint benutzerfreundlich, wie die Rektorin anhand einiger Einstellungen vor Ort herausfand. Die Geräte können, trotz ihres Gewichts von 90 Kilogramm, problemlos von einem Zimmer in ein anderes verschoben werden. Diese Mobilität sieht Careddu-Bayr als großen Vorteil . Für Zimmer ohne Luftreinigungsgeräte gibt es die CO2-Sensoren, mit denen auf die Schnelle die Luftqualität festgestellt werden kann.

Gemeinderat berät über Anschaffungen für Grundschulen

Eventuell werden für die restlichen Räume an den beiden Grundschulen in Ostermünchen und Schönau noch weitere acht Geräte bestellt. Denn es gibt ein zweites Förderprogramm der Staatsregierung, das eine Finanzierungshilfe für alle Klassen und Fachräume vorsieht – bis 1750 Euro pro Raum. Bisher war es nur für Räume möglich, die nicht ausreichend über Fenster oder eine Lüftungsanlage belüftet werden können.

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Dies steht laut Weigl auf der Tagesordnung der Februarsitzung des Gemeinderats. Allerdings ist hier Eile geboten, denn die Anträge werden im Windhund-Verfahren, also nach Eingangsdatum, bearbeitet.

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