Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Regenschauer trüben Freude nicht

Gaukler, Ritter und staunende Kinderaugen: Zeitreise ins Mittelalter in Maxlrain

Einen Ritter in die Knie zu zwingen, war Maxlrain am Wochenende möglich.
+
Einen Ritter in die Knie zu zwingen, war Maxlrain am Wochenende möglich.
  • VonWerner Stache
    schließen

Endlich kehrte das Mittelalter wieder zurück nach Maxlrain, endlich wieder eine Großveranstaltung vor den Türmen des berühmten Maxlrainer Schlosses. Das Wetter hätte beim Festival allerdings ein wenig besser sein dürfen – die Regenschauer konnten jedoch die Freude der Mittelalter-Fans nicht trüben.

Maxlrain – Nach dem erstmaligen Start im vergangenen Jahr organisierte erneut die Turba Events die Veranstaltung. Nach zwei Tagen eifrigen Aufbaus wurde das Mittelalterfestival bereits am Freitagabend eröffnet. Trotz des regnerischen Wetters blieb es bis nach dem Auftritt von Mr. Hurley & die Pulveraffen regenfrei. „Der Besuch war gut, und das Wetter spielte gut mit“, konstatierte Festivalorganisator Axel Hascher zufrieden

Auf der großen Wiese neben dem Hopfengarten standen Ritter und Gaukler im Mittelpunkt. Bereits wenige Schritte nach dem Eingang trat man ein in die Welt des Mittelalters.

Höhepunkt war der Umzug der Gaukler, Ritter und Handwerker über das Festivalgelände

Coronabedingt waren die vielen Buden und Stände im erforderlichen Abstand zueinander aufgebaut. Das weitläufige Areal zwischen Bräustüberl und Hopfengarten war hierfür geradezu ideal. Beim Rundgang konnte man etwa erfahren, wie Papier geschöpft oder ein Hufnagel geschmiedet wird.

Festival für Kinder

Gaukler unterhielten die Besucher mit Kunststücken und Musik.

Ein Mittelalter-Festival ist aber besonders ein Festival für die Kinder. Diese konnten sich an den zahlreichen Gauklern erfreuen oder sich mit der Familie beim Bogenschießen ausprobieren. Auch ein Wettkampf mit einem echten Ritter in seiner Blechmontur durfte dabei nicht fehlen. Dazwischen waren immer wieder originalgetreue musikalische Töne zu hören, wie etwa von den großartigen Piro Zores, die mit ihren Dudelsäcken für die Besucher aufspaielten. Natürlich gab es wieder einen Händler- und Handwerkermarkt. Hier boten Spielzeugmacher, Schmiedemeister, Wollspinner, Glasbläser, Drechsler und Waffenschmieden ihre Dienste und Produkte an.

Tavernen und Suppenküchen

Die köstlichen Düfte der Suppenküchen und Räuchereien und vielen weiteren Essensstände kitzelten den Gaumen der Besucher beim Rundgang über den Markt. Und die verschiedenen Tavernen sorgten dafür, dass niemand Durst erleiden musste und auch bei den Regenschauern, die das Wochenende viel zu oft mit sich brachte, ein Dach über den Kopf boten. Hoch her ging es im Lager der Ritter, Sippen, Reisenden und wilden Horden. Hier erlebten die Gäste Mittelalter pur. Authentisch erfuhr man viel über das damalige Sippenleben, aber auch über das Handwerk, Kochen und die Fechtkämpfe.

Lesen Sie auch Ritter für ein Lächeln – Mittelalterfest für trauernde Kinder in Maxlrain

Beim Umzug staunten die Besucher über die immense Zahl an Mittelalter-Fans, die nach Maxlrain gekommen waren. Die Zeitreise in die Vergangenheit machte allen sichtlich Spaß. Gerade nach den langen Monaten der Pandemie war der Spaziergang über das Gelände eine wahre Erholung. Wohin man schaute, sah man verkleidete Menschen. Denn die Besucher kamen überwiegend im „Mittelalter-Look“ zur Veranstaltung – und das aus allen Teilen des Landes.

Weltenkrieger und Cobblestones

Den Samstagabend schlossen Piro Zores, MacCabe & Kanaka, die Weltenkrieger, Cobblestones und eine große Feuershow mit Fabio und Karry auf der großen Bühne am Parkplatz ab. Axel Hascher, der sich schon über den Besucherandrang am Samstagnachmittag positiv äußerste, lobte besonders das breit gefächerte Angebot der vielen Schausteller in Maxlrain.

Kommentare