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Bankerl-Projekt verstärkt Personennahverkehr

Miteinander fahren in Feldkirchen-Westerham

Die Gemeinde Feldkirchen-Westerham hat sich 2019 im Rahmen eines Bürgerworkshops dazu entschieden, das innerörtliche Angebot von nachhaltiger Mobilität in den kommenden Jahren verstärkt zu fördern und auszubauen.

Feldkirchen-Westerham – Fehlende öffentliche Verkehrsmittel sollen in Feldkirchen-Westerham mit bedarfsorientierten Alternativen zum eigenen Auto ergänzt und die Infrastruktur für Rad- oder Fußgänger verbessert werden. Ein Projekt dabei ist das „Mitfahrbankerl – miteinander fahren“, was sich auch bereits in anliegenden Kommunen Stück für Stück gut etabliert. Das Konzept basiert auf der Idee einer spontanen und eigenverantwortlichen Mitfahrgemeinschaft und soll auf diesem Wege Mitfahrgelegenheiten einmalig oder auch dauerhaft entstehen lassen. Es soll unkompliziert und einfach ermöglicht werden, um als Bürgergemeinschaft zusammenzuwachsen und den Autoverkehr zu entlasten.

Mitfahrbankerl stehen an neun Standorten

Die Mitfahrbankerl gibt es momentan an neun Standorten in den Ortsteilen Feldkirchen, Westerham, Vagen und Großhöhenrain. Die Positionierung wurde von den Ortsräten empfohlen und bevorzugt auf öffentlichem Grund, an Hauptverkehrswegen und bei Bushaltestellen, aufgestellt. Die Standorte sind aber je nach Bedarfsentwicklung schnell und unkompliziert änderbar. Auch interkommunal sind mit Bruckmühl, Aying, Weyarn und Glonn Anschlussstellen in in dem Gemeindegebiet Feldkirchen-Westerham vereinbart, sodass es zukünftig auch über die Gemeindegrenzen hinaus Mitfahrgelegenheiten geben soll. In der Gemeinde Weyarn wurden aktuell zwölf Bankerl aufgestellt. Im anliegenden Landkreis Ebersberg ist bereits ein ganzes Netzwerk entstanden, um eine flächendeckende Mitfahrmöglichkeit zu gewährleisten.

Wie funktioniert das Mitfahren und das Mitnehmen?

Alle Mitfahrbankerl sind mit Richtungsschildern ausgestattet die der Mitfahrsuchende an diesen ausklappen kann. Autofahrer sind mit einem Aufkleber gekennzeichnet und signalisieren so ihre Mitnahmebereitschaft. Die Aufkleber sind in der Gemeindeverwaltung sowie bei „text³“ in Feldkirchen erhältlich. Je mehr Autofahrer mit einem Aufkleber signalisieren, dass sie eine Mitfahrgelegenheit bieten, umso verlässlicher wird das Mitfahren.

+++ Weitere Artikel und Nachrichten aus Bad Aibling, Bad Feilnbach, Bruckmühl, Feldkirchen-Westerham und Tuntenhausen finden Sie hier. +++

„Wir hoffen, dass viele Bürger diese Idee unterstützen und damit die Mobilität in unserer Gemeinde nachhaltig mitgestalten. Gemeinsam mit den umliegenden Kommunen kann hier eine gute Alternative für das eigene Auto entstehen“, so die Projektleiter Heinz Oesterle und Christine Knoll. Weitere Informationen gibt es unter www.mobilitaet-fw.de.

re/BS

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