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Verkaufserlös für Jugendstiftung

„Mit Steinen Gutes tun“: Bruckmühls Altbürgermeister ruft zum 75. Geburtstag neue Initiative ins Leben

An seinem 75. Geburtstag hat Altbürgermeister Franz Xaver Heinritzi eine neue Initiative ins Leben gerufen. Mit Steinen aus dem alten Rathaus will er Spenden für die Heinritzi-Jugendstiftung sammeln.
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An seinem 75. Geburtstag hat Altbürgermeister Franz Xaver Heinritzi eine neue Initiative ins Leben gerufen. Mit Steinen aus dem alten Rathaus will er Spenden für die Heinritzi-Jugendstiftung sammeln.

Mit einer neuen Spendenidee für seine Jugendstiftung überraschte Bruckmühls Altbürgermeister Franz Xaver Heinritzi an seinem 75. Geburtstag. Wie er aus den Abbruchziegeln des alten Rathauses Kapital für die Jugend schlagen will, lesen Sie hier.

Bruckmühl – Zum 70. Geburtstag wurde in großer Runde ausgiebig gefeiert, zum 60. Geburtstag gründete er die „Bürgermeister-Heinritzi-Jugendstiftung“. Jetzt wurde Franz Xaver Heinritzi 75 Jahre alt und wollte das Fest mit Familie, Freunden und Weggefährten geruhsam angehen. Über den Tag verteilt kamen von verschiedensten Seiten die Glück- und Segenswünsche und es wurde gemütlich mit dem „Geburtstagskind“ angestoßen. Bürgermeister Richard Richter überbrachte seinem Amtsvorgänger die Glückwünsche der Marktgemeinde und gratulierte persönlich herzlichst.

Immer für seine Gemeinde unterwegs

Doch Franz Heinritzi wäre nicht der, der er ist, wenn er nicht auch an so einem Tag Pläne zum Wohle seiner Heimatgemeinde schmieden würde – aktuell der „Heinritzi-Jugendstiftung“. Und da wurde es „steinig“. Das alte Rathaus ist inzwischen abgerissen. Der Altbürgermeister hatte dafür gesorgt, dass dabei eine Reihe von Ziegelsteinen des geschichtsträchtigen Gebäudes erhalten blieben. Mit Plaketten versehen, sollen sie nun unter dem Motto „Gemeinsam Gutes tun“ zugunsten der „Heinritzi-Jugendstiftung“ unters Volk gebracht werden. Die Details der „Aktion Ziegelsteine“ standen selbstverständlich auch im Fokus der Geburtstagsgäste.

Die Liste der Leistungen des Jubilars zum Wohl der Marktgemeinde Bruckmühl ist lang und meist unvollständig. Bereits 1984 wurde er erstmals für die CSU/PW in den Marktgemeinderat gewählt, dort war er abwechselnd in allen Ausschüssen tätig sowie neun Jahre als Zweiter Bürgermeister.

1999 wurde er zum Ersten Bürgermeister gewählt. 15 Jahre lang bis 2014 übte er dieses Amt aus. In seiner Amtszeit trug er unter anderem maßgeblich zum Schulstandort Bruckmühl bei – durch die Ansiedlung von Realschule und Gymnasium. Aber auch Bau und Sanierung von Grundschulen und Kindergärten, die Errichtung des Nahversorgungszentrums „Mangfall Center“ und die Entstehung der zweiten Mangfallbrücke.

Für seine Verdienste wurde er unter anderem mit der Kommunalen Dankurkunde, der Verdienstmedaille in Bronze und der Dankmedaille des Bürgermeisters für die Verdienste um die Städtepartnerschaft mit Bruck an der Leitha ausgezeichnet.

Seit 2014 Ehrenbürger

2014 verlieh ihm die Marktgemeinde Bruckmühl den Titel „Altbürgermeister“ und die Ehrenbürgerschaft. Der Jubilar gehört seit 2002 ununterbrochen dem Kreistag an. Von 2008 bis 2011 fungierte er als Präsident der grenzübergreifenden „Euregio-Inntal-Chiemsee-Kaisergebirge-Mangfalltal“-Initiative. Zudem ist er Mitglied in über 30 Vereinen und auch nach dem Ende seiner Amtszeit aus dem öffentlichen Leben in Bruckmühl nicht wegzudenken. Und so gilt für ihn auch an seinem 75. Geburtstag eben einmal mehr: „Gemeinsam Gutes tun.“ – diesmal mit der „Aktion Ziegelstein“.

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