HERBSTKONZERT DER BRUCKMÜHLER BLASKAPELLE

Michael Rokoss neuer Dirigent

Dr. Martin Uhl (rechts) übergab den Dirigentenstab an seinen Nachfolger Michael Rokoss.
+
Dr. Martin Uhl (rechts) übergab den Dirigentenstab an seinen Nachfolger Michael Rokoss.

Das Konzert der Bruckmühler Blaskapelle erfreute sich wieder eines guten Besuches. Die Musiker boten ein gut gemischtes Programm, das von der Operettenmusik bis hin zur Marschmusik auch einige musikalische Raritäten bot. Der Beifall war teilweise lange anhaltend und stürmisch.

Bruckmühl– Einige Konzertbesucher waren sicher verwundert, als Dr. Martin Uhl mit langen Schritten auf die Bühne ging und und ohne ein Wort zu sprechen den flotten böhmischen Konzertmarsch „Abel Tasmann“ von Alexander Pfluger dirigierte.

Dr. Uhl wurde bekanntlich doch beim letzten Neujahrskonzert verabschiedet, da er seinen Wohnort nach Garmisch verlegt hat. Zu hören war anderseits, dass die Blaskapelle einen neuen Dirigenten gefunden hat. Dieser tauchte auch, als der Marsch zu Ende war, aus dem Hintergrund auf, und Uhl übergab ihm den Dirigentenstab. Von ihm war zu hören, dass er Michael Rokoss heißt, seit dem 1. September die Leitung der Kapelle übernommen hat und in Feldkirchen Westerham wohnt.

Das Programm hat nach den Worten von Michael Rokoss Martina Riedl zusammengestellt, wofür er ihr mit den Worten „ich hätte es auch nicht besser gemacht“ dankte.

Die Ouvertüre zur Oper „Nabucco“ vom Giuseppe Verdi war dann das erste Stück, das Rokoss mit viel Temperament dirigierte. Flott die folgende Musik „Soundtrack Highlights from The Hunger Games“, die Jay Bocook arrangierte. Nach der Filmmusik „The Lion King“ und „The Hanging Tree“ ging es in die Pause.

Danach ging es mit dem österreichischen Militärmarsch „Vindobona“ von Karl Komzák und der „Bayerischen Polka“ von Peter Moser weiter. Stürmischen Beifall gab es für die böhmische Polka „Musikkantensehnsucht“ von Guido Henn und den bekannten russischen Marsch „Abschied der Slawin“ von Wassili Agapkin.

Das zweistündige Konzert ging mit dem Walzer „Lebensfreude Pur“ von Kurt Gäble und dem hoch beschwingten portugiesischen Marsch „O Vitinho“, dem letztlich eine Zugabe und – wie es die Tradition will – dem Müller-zu-Prugg-Marsch von Dr. Michael Stacheter folgten, zu Ende. Auch Ehrungen standen auf dem Programm (Bericht folgt). og

Kommentare