Mehr E-Ladesäulen im Stadtgebiet

Die Stadt baut ihre Ladeinfrastruktur aus. Sechs weitere Standorte von E-Ladestationen mit jeweils zwei Ladesäulen sind im Innenstadtgebiet geplant. dpa
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Die Stadt baut ihre Ladeinfrastruktur aus. Sechs weitere Standorte von E-Ladestationen mit jeweils zwei Ladesäulen sind im Innenstadtgebiet geplant. dpa

Die Stadt baut ihre Ladeinfrastruktur für Elektroautos aus. Ein entsprechendes Konzept billigte der Werkausschuss in seiner jüngsten Sitzung. Das heißt, dass zu den bestehenden zunächst drei weitere Stationen mit jeweils zwei Ladepunkten hinzukommen.

Bad Aibling – Laut Stadtwerkeleiter Fritz Walter Keilhauer gibt es aktuell auf dem Parkplatz an der Therme acht Möglichkeiten (Ladepunkte), Elektroautos elektrisch aufzuladen. Hinzu kommen noch jeweils Standorte an Hotels im Stadtgebiet.

Von weiteren sechs Standorten, die die Stadt nun anvisiert, sollen zunächst einmal drei umgesetzt werden: auf dem Parkplatz Lindenstraße südlich der Bahn, am Bahnhof (westlich vom früheren Jugendtreff „Stellwerk“) sowie am Parkplatz an der Rosenheimer Straße gegenüber dem Hotel Johannisbad. Losgehen soll es sobald wie möglich. „Die Säulen haben wir schon in der Werkstatt“, so Keilhauer.

Gegen Ende des Jahres sind weitere Säulen am Asamparkplatz sowie noch einmal zwei auf dem Thermenparkplatz geplant.

Bei allen neuen Stationen wird es – abgesehen von der Leistung von künftig 22 Kilowatt – einen Unterschied zu den bestehenden an der Therme geben. Denn dort müssen die Kunden bisher noch zur Kasse gehen, um überhaupt Strom zapfen zu können. Die Bezahlung an den neuen Stationen erfolgt über die QR-Code-App oder im Kooperationsverbund über die Firma Ladenetz. Dem Verbund sind deutschlandweit aktuell rund 160 Stadtwerke angeschlossen.

„Man muss sich das so vorstellen wie bei der Nutzung einer EC-Karte, mit der man an jeder Sparkasse, Volks-, Raiffeisen- oder Hypo- oder Deutsche Bank-Filiale Geld abheben kann. So kann man mit der Ladenetz-Karte überall an den Stationen aus dem Verbund tanken. Ladenetz rechnet dann mit uns ab.“

Ladenetz habe auch Roaming-Abkommen mit BMW, Bosch, Volkswagen/Audi, Vattenfall, EnBW, The New Motion, chargeIT mobility, SMATRICS GmbH, DKV. Zudem gebe es weitere 13 000 Ladepunkte über Roaming-Partner europaweit, schildert Keilhauer die Vorteile.

„Die Firma steuert die In frastruktur, bietet einen Störungsdienst rund um die Uhr und wir sparen uns Verwaltungskosten. Für die 3000 Euro pro Jahr, die uns das kostet, brächten wir das Angebot nicht hin“, so der Stadtwerke-Chef.

Neben den aktuell anvisierten Standorten stünde mittelfristig auch noch der Parkplatz Katharinenstraße im Fokus der Stadtwerke. Für die Errichtung der letztlich dann sechs Stationen mit je zwei Säulen rechnen die Stadtwerke mit Kosten in Höhe von rund 140 000 Euro, für die ein Zuschuss aus dem Landesprogramm „Förderung Ladeinfrastruktur“ in Höhe von 62 000 Euro einkalkuliert ist.

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