Maxlrainer Kulturförderverein zeigt Zuversicht trotz eines „grimmigen Jahres“

Ausklang im „grimmigen Jahr für die Kultur“: Im Garten vor Schloss Maxlrain fand der Empfang des Kulturfördervereins Maxlrain statt.  Baumann
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Ausklang im „grimmigen Jahr für die Kultur“: Im Garten vor Schloss Maxlrain fand der Empfang des Kulturfördervereins Maxlrain statt. Baumann

Eine harte Prüfung war das Jahr 2020 auch für den Maxlrainer Kultursommer. Doch fand die Saison jetzt mit einem festlichen Empfang und zwei ganz besonderen Ehrungen auf Schloss Maxlrain einen würdigen Ausklang.

Von Johann Baumann

Maxlrain – „Das ist ein grimmiges Jahr für die Kultur, alle Vorbereitungen gingen ins Leere“ – mit diesen Worten eröffnete Dr. Erich Prinz von Lobkowicz den Sponsorenempfang, den er zusammen mit seiner Frau Prinzessin Christina zum Ausklang des „Maxlrainer Kultursommers“ gab. Corona-bedingt fand die Veranstaltung im Freien vor dem Schloss statt.

„Das Jahr war für alle eine Prüfung, auch für Maxlrain“, betonte der Gastgeber. Der Kultursommer funktioniere nur mit Sponsoren, denen er für ihr Engagement dankte. Abschließend äußerte er die Hoffnung, dass 2021 besser werde als 2020.

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Großen Dank an Politik und Wirtschaft für die ganzjährige Unterstützung sprach auch der Vorsitzende des Kulturfördervereins Mangfalltal, Tuntenhausens Bürgermeister Georg Weigl, aus. „Die Vorzeichen für die Kultur waren 2020 nicht einfach, Corona hat uns dazwischengefunkt“ bedauerte er. „Nur vier Kultursommer-Veranstaltungen konnten durchgeführt werden.“ Der Auftrag des Fördervereins laute: Förderung und Pflege der Kultur in der Region. Dies bedeute, Bisheriges zu bewahren und Neues zu bewegen. „Die Kultur im Mangfalltal wird auch weiterhin bestehen bleiben“, unterstrich er am Ende seiner Rede.

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Unter dem Beifall der rund 40 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Kultur, darunter der stellvertretende . Landrat Sepp Hofer, die Bürgermeister Bernd Fessler (Großkarolinenfeld), Stephan Schlier (Bad Aibling) und Anton Wallner (Bad Feilnbach) nahm der Fördervereins-Chef zwei Ehrungen vor. Gründungsvorsitzender (und Landtagsabgeordneter a.D.) Sepp Ranner wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt und der ebenfalls 20 Jahre lang amtierende künstlerische Leiter Hannes Rott wurde zum Ehrenmitglied „befördert“.

In seinen Dankesworten zeigte sich Sepp Ranner durchaus zuversichtlich hinsichtlich der Zukunft des Fördervereins und wünschte ihm, „dass er wächst, gedeiht und sich progressiv entwickelt“.

Gründungsvorsitzender Sepp Ranner (rechts) freut sich sichtlich über die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des Kulturfördervereins Maxlrain durch seinen Nachfolger Georg Weigl.
Der langjährige künstlerische Leiter Hannes Rott (rechts) ist nun Ehrenmitglied. Mit ihm freuen sich Dr. Erich Prinz von Lobkowicz (Mitte) und Georg Weigl (links)

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