Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


22. Saison als Fest fürs Ehrenamt

Kirchenchöre, Musikkapellen und Volksmusiker - Wie der Maxlrainer Kultursommer heimische Talente fördert

40 Amateurmusiker des Münchner Ärzteorchesters und Solistin Valerie Schweighöfer gaben unter Leitung von Miriam Haupt ein Benefizkonzert für die Malteser.
+
40 Amateurmusiker des Münchner Ärzteorchesters und Solistin Valerie Schweighöfer gaben unter Leitung von Miriam Haupt ein Benefizkonzert für die Malteser.
  • Kathrin Gerlach
    VonKathrin Gerlach
    schließen

Der Maxlrainer Kultursommer hat begonnen. Das Mariensingen in der Basilika Tuntenhausen, der Sponsorenempfang in der Maxlrainer Schlosswirtschaft und das Benefizkonzert des Münchener Ärzteensembles gaben am Wochenende den Auftakt.

Tuntenhausen – „Wir fördern unsere heimischen Talente und beleben das Mangfalltal“, ist Sepp Ranner zufrieden. Der 82-jährige einstige CSU-Landtagsabgeordnete und Kreisobmann des Bauernverbandes hat den Maxlrainer Kultursommer vor 22 Jahren aus der Taufe gehoben. „Gemeinsam mit dem damaligen Brauereidirektor Günther Rott und Dr. Erich Prinz von Lobkowicz“, erinnert er sich an den Wunsch, „in die Gemeinden und wunderschönen Kirchen des Mangfalltals zu gehen, die Kirchenchöre, Musikkapellen und Volksmusiker der Region zu fordern und zu fördern“.

20 Jahre hat Ranner den Kulturförderverein Mangfalltal in Maxlrain geleitet

Das Modell funktioniert seit 22 Jahren. „Weil wir dank der Sponsoren günstige Eintrittspreise anbieten können und so Kultur für alle zugänglich machen“, betont Ranner. 20 Jahre lang hat er den Kulturförderverein Mangfalltal in Maxlrain geleitet. 2019 gab er mit 80 Jahren den Vorsitz an den Bürgermeister der Gemeinde Tuntenhausen ab, ist nun der Ehrenvorsitzende.

Seine erste „echte“ Saison eröffnete nun der neue Vereinsvorsitzender Georg Weigl. Er dankte den Sponsoren, zu denen Kommunen und Unternehmer aus dem Mangfalltal, der Landkreis Rosenheim und die Regierung von Oberbayern gehören. Er würdigte auch die Vorstandschaft: „Ohne Sie alle wäre das umfangreiche Programm nicht möglich, könnten wir die Kultur im Mangfalltal nicht unterstützen.“

Ein Generationenwechsel beim Empfang

Nach zwei abgespeckten und trotzdem nicht ganz kulturlosen Corona-Jahren ging am Wochenende nun wieder ein Maxlrainer Kultursommer mit mehr als 20 Veranstaltungen an den Start. Traditionell gehört dazu auch der Sponsorenempfang, zu dem der Vereinsvorsitzende sowie Prinz und Prinzessin von Lobkowicz einladen. Auch hier gab es einen Generationswechsel, denn zum ersten Mal empfingen Prinz Peter und Prinzessin Helena von Lobkowicz die Gäste.

Sind dankbar für die seit 22 Jahren währende kulturelle Vielfalt des Maxlrainer Kultursommers: (von links) Vereinsvorsitzender und Bürgermeister Georg Weigl, Elisabeth und Hans Schaberl, Bürgermeister der Gemeinde Feldkirchen-Westerham sowie Ehrenvorsitzender Sepp Ranner und seine Gattin Elisabeth.

Im Anschluss gab das Münchner Ärzteorchester in der Reithalle ein Benefizkonzert zugunsten der Malteser. Dr. Erich Prinz von Lobkowicz ist der Präsident des deutschen Malteserordens. Die Hilfsorganisation ist derzeit auch in der Ukrainehilfe aktiv. So wurden bereits 103 Hilfsgütertransporte in die Ukraine organisiert. In den Grenzgebieten der ukrainischen Anrainerstaaten nehmen die Malteser die ankommenden Kriegsflüchtlinge in Empfang. Dort erhalten die Schutzsuchenden Lebensmittel, warme Kleidung und Decken, werden medizinisch betreut und auf mögliche Unterkünfte verteilt. Soweit es möglich ist, leisten die Spezialisten der Malteser vor Ort psychologische Hilfe. In ganz Deutschland engagieren sich ehren- und hauptamtliche Malteser in der Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine.

40 Musiker des Münchner Ärzteorchesters – allesamt Amateurmusiker, die vor allem aus medizinischen Berufen kommen, präsentierten einen Auszug aus ihrem breit gefächerten sinfonischen Repertoire. Unter der künstlerischen Leitung von Miriam Haupt aus Moosach bei Glonn spielten die Musiker Werke von Ludwig van Beethoven, unter anderem die Ouvertüre zum Schauspiel „Egmont“, die Violinromanze Nr. 2 und die Sinfonie Nr. 3 „Eroica“. Als Solistin war Valerie Schweighofer zu erleben.

Mehr zum Thema

Kommentare