Maxlrain: Royale Atmosphäre für eine Königsdisziplin

Beim Footgolfen ist Konzentration gefragt: Daniel Wallner verfolgt seinen Kunstschuss ins Loch. Stache

m Maxlrainer Schlosspark zu kicken, was sich wie ein Wunschtraum einiger Sportler anhört, wurde für einige Wirtschaftsschüler aus Bad Aibling Realität.

Bad Aibling/Maxlrain – I Auf der Anlage durften sie „footgolfen“. Footgolf ist eine junge Sportart, die erst seit wenigen Jahren existiert. In den letzten zwei Jahren weckte diese bei vielen Sportlern eine immer größer werdende Leidenschaft. Mittlerweile wird es in mehr als 40 Ländern gespielt, Tendenz steigend. Die Welle der Begeisterung schwappte in den letzten Jahren auch auf Deutschland über. Die Sportart Footgolf ist die Kombination von zwei der weltweit beliebtesten Sportarten: Fußball und Golf. Ziel ist es, einen Fußball mit möglichst wenig Schüssen über verschiedene Bahnen in ein im Boden installiertes Loch zu spielen. Als „Schläger“ dient der eigene Fuß. Die Regeln und die Spielabläufe sind denen vom Golf nah, jedoch vereinfacht.

Durch die Kooperation des Golfclubs Maxlrain mit den Aiblinger Schulen war es möglich, dass die siebte Klasse der Wirtschaftsschule mit einer Lehrerdelegation zum Golfplatz wanderte und dort Footgolf spielte.

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„Endlich Sport“, sagten viele. An der Schule ist aufgrund der aktuellen Lage fast jeglicher Sport tabu. „Wir sind im Freien und üben einen Sport ohne Körperkontakt aus“, freute sich Sportlehrerin Ursula Preuße. Zusammen mit der Klassenleitung und Sportlehrer Horst Schmid ging es bei bestem Wetter auf den Neun-Loch „Maxl Kurs“. Mit Freude waren die Jugendlichen bei der Sache, wenngleich man sofort sah, wer Fußballspielen konnte und wer nicht. Deshalb landete auch so mancher Ball im „Nirvana“. Aber Hauptsache man war dabei, wie bei Olympia.

Karlheinz Bachmeier, Präsident des Golfclubs, schaute ebenfalls vorbei und freute sich über den Ehrgeiz der Schüler: „Es ist schön wie die Jugendlichen das Angebot des Footgolfs annehmen und von den Golfern auch akzeptiert werden“.

Viel zu schnell verflog die Zeit auf der Naturgolfanlage in Maxlrain und schon bald mussten die Schüler den sieben Kilometer langen Heimmarsch, zu Fuß, wie es sich für Sportunterricht gehört, antreten. Den Gesichtern nach zu urteilen, war es nicht der letzte Besuch der Schüler und Lehrer auf dem Platz. ws

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