In Maxlrain ist jetzt eine neue Skulptur zu bewundern

Diese Skulptur des Freisinger Bischofs steht jetzt in Maxl rain. RE

Tuntenhausen – Eine neue Skulptur steht jetzt in Maxlrain.

Sie stellt den Freisinger Bischof dar. Sie wurde vom Pittenharter Holzbildhauer Marco Bruckner geschaffen. Der freischaffende Künstler erhielt 2018 den Arts-Kulturförderpreis für junge Künstler des Kunstvereins Traunstein. Er arbeitet vorwiegend mit Holz, hat aber für „Kunst im öffentlichen Raum“ auch schon Kunstwerke aus Metall erstellt. Die 1,80 Meter hohe Skulptur des Bischofs von Freising ist aus Esche gefertigt und eine Motorsägenarbeit. Sie ist neben dem Parkplatz in Maxl rain zu bewundern. Die Figur steht stellvertretend für die 19 Bischöfe, die in fast 400 Jahren für Maxlrain verantwortlich zeichneten, und als Schutzpatron für das Wohl der Gemeinde sorgten. Im Jahre 804 wurde Maxlrain erstmalig mit dem Namen „Mahsminreini“ erwähnt, als die Ritter Podulnac und Reginhart ihren dortigen Besitz unter den Schutz der Domkirche zu Freising stellten, um es als Lehen des Bischofs in die Reichsordnung einzufügen. Damit waren beide Parteien zu gegenseitiger Treue, „Schutz und Schirm“ und „Rat und Hilfe“ verpflichtet. Die beiden Ritter stammten aus fränkischem Adel und gehörten der Gründersippe des Klosters Schliersee an. Die Freisinger Kirche ist um 1160 bis 1180 zum letzten Mal als Lehensherr des „beneficium Machsilreine“ belegt. Zu Beginn des neunten Jahrhunderts war Atto Bischof von Freising. Die Liste der Bischöfe, die für Maxlrain in den folgenden Jahren verantwortlich waren, ist lang. Der letzte Bischof war Albert I. von Harthausen.

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