Bad Aibling setzt als erster Kurort auf transparente Masken – Lächeln wieder sichtbar

Mit der transparenten Maske soll eine normale Kommunikation mit den Gästen in Gastronomiebetrieben möglich werden.

Der Kurort Bad Aibling setzt als erster deutscher Kurort auf transparente Mund-Nasen-Masken, die sowohl Sicherheit garantieren, aber das Lächeln hinter dem Schutz sichtbar macht. 1500 dieser innovativen „Smile by eGo“–Masken verschenkt die Gemeinde.

Bad Aibling – „Ein Leuchten in den Augen und dazu ein Lächeln auf den Lippen – das macht einen riesen Unterschied“, sagt Bad Aiblings Bürgermeister Stephan Schlier. „Wir alle erleben, wie wichtig Mimik in der Kommunikation miteinander ist.“ Durch herkömmliche Masken gehe aktuell diese Art des Miteinanders leider verloren. Bislang. Denn als erster deutscher Kurort führt Bad Aibling jetzt transparente Mund-Nasen-Masken ein.

Erfinder will mit seinen Produkten möglichst viele Menschen unterstützen

1500 der sogenannten „Smile-by-eGo“-Masken verschenkt die Stadt an Mitarbeiter in Service-Berufen in Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel und Dienstleistungen mit Kundenverkehr, genauso wie an Kindergärtnerinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung. Sehr zur Freude von Wirtschaftsreferent und Stadtrat Dr. Thomas Geppert. „Gerade in den Service-Berufen haben wir lange auf eine solche Lösung gewartet. Die neue Maske erleichtert das Arbeiten ungemein.“

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Entwickelt wurde „Smile-by-eGo“ vom Murnauer Flugzeug-Ingenieur Ekkehard Gorski. Der Preis für die Stadt: 5,50 Euro pro Stück. Von den Gesamtkosten in Höhe von 8250 Euro übernimmt die Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim – Chiemsee eG als Sponsor 1000 Euro. Der Erfinder will mit seinen Produkten möglichst viele Menschen unterstützen: „Deswegen fließen mehr als zwei Drittel der Gewinne an gemeinnützige Stiftungen, die sich im Bereich des Sozialen, der Kultur und der Nachhaltigkeit engagieren.“

Gesundheitsministerium gibt die Masken frei

Die Wölbung des PET-Schildes im Kinnbereich lenkt laut Gorski die ausgeatmeten Aerosole an den Körper des Trägers. Das sei über aerodynamische Strömungs-Messungen nachgewiesen. Die wiederverwendbare Maske sei auch für Brillenträger bestens geeignet, da sich unter dem Kunststoff keine Hitze bildet. Inzwischen wurde die „Smile-by-eGo“-Maske vom Bayerischen Gesundheitsministerium geprüft und freigegeben.

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Die Masken mit Mehrwert begrüßt auch Thomas Jahn, Geschäftsführer der AIB Kur. Schutz und Sicherheit der Gäste habe für Bad Aibling nicht nur in Corona Zeiten oberste Priorität. „Mit unseren Konzepten zum Schutz vor Corona sind wir bestens aufgestellt.“ Jetzt setze das Moorbad als erster deutscher Kurort auf die funktionalen, transparenten Mund-Nasen-Masken, die sowohl Sicherheit garantieren, aber das Lächeln hinter dem Schutz sichtbar machen. 

Normale, menschliche Kommunikationsebene – aber dennoch sicher

„Im Umgang mit unseren Gästen ist es enorm wichtig, dass man sich sehen und die Empfindungen und die Mimik des Gegenübers einschätzen kann“, so Thomas Jahn, „durch das Tragen von klassischen Mund-Nasen-Masken ist diese Art der Kommunikation jedoch verloren gegangen.“ Ein sichtbares Lächeln fördere die Authentizität, vermittele Sympathie und bleibe in Erinnerung. „Mit dem Einsatz von transparenten Mund-Nasen-Masken gewährleisten wir die notwendige Sicherheit gegenüber unseren Gästen, schaffen aber eine normale, menschliche Kommunikationsebene.“

Im freien Verkauf in Bad Aibling gibt es die Masken voraussichtlich ab Mittwoch im Haus des Gastes. Außerdem können Sie über die Homepage des Erfinders unter www.smile-by-ego.com bestellt werden.

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