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Neue Schächte, Lampen und Lehrrohre

Marktgemeinderat stimmt Kostensteigerung für Bruckmühler Straße auf 1,5 Millionen Euro zu

Dieser an die Bruckmühler Straße angrenzende Bereich soll im Zuge des zweiten Bauabschnittes umgestaltet und begrünt werden. Dafür entwickeln die Planer jetzt noch einmal eine neue Gestaltungsvariante.
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Dieser an die Bruckmühler Straße angrenzende Bereich soll im Zuge des zweiten Bauabschnittes umgestaltet und begrünt werden. Dafür entwickeln die Planer jetzt noch einmal eine neue Gestaltungsvariante.
  • Kathrin Gerlach
    VonKathrin Gerlach
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Der Verteuerung des ersten Bauabschnittes der Bruckmühler Straße auf 1,5 Millionen Euro stimmte der Marktgemeinderat jetzt einstimmig zu. Die detaillierte Planung des Bauvorhabens, das im ersten Abschnitt vom Kreisel Weihenlindener Straße bis zur Hans-Scheibmaier-Straße reicht, hat weiteren Investitionsbedarf ergeben.

Bruckmühl – Ruth Url vom gemeindlichen Bauamt informierte die Räte darüber, dass die Begutachtung der Kanalisation zwar den Schmutzwasser-Hauptleitungen und -Hausanschlüssen einen guten Zustand bescheinigte, die Schmutzwasserschächte aber erhebliche Mängel aufweisen.

Ersatz für überalterte Anlagen

Da sich eine Sanierung nicht mehr lohne, empfahlen das beauftragte Ingenieurbüro Roplan und die Verwaltung, die Schächte im Rahmen des Straßenausbaus zu erneuern. Die Kosten dafür belaufen sich auf 98 921 Euro.

Auch die Straßenbeleuchtung muss erneuert werden. Mit 55 Jahre alten Masten und 44 Jahre alten Beleuchtungskabeln ist die maximale technische Nutzungsdauer der Anlagen erreicht. Die Bayernwerke bezifferten die Erneuerung der Anlagen auf 84 418 Euro. Damit erhöhen sich die Kosten für den ersten Bauabschnitt um 183 340 Euro. Dem stimmte der Marktgemeinderat einstimmig zu.

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Ein weiterer zusätzlicher Kostenfaktor: der perspektivische Breitbandausbau. Um die Verlegung von Glasfaserkabeln in diesem Bereich vorzubereiten, sollen Lehrrohre mitverlegt werden. Dazu sei die Gemeinde nach dem Gesetz zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze (DigiNetz-Gesetz) verpflichtet, erläuterte Url. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt: 75 717 Euro. In das Lehrrohrsystem könnten dann nachträglich die Glasfaserkabel eingeblasen werden.

Dabei geht die Verwaltung davon aus, dass es keine Möglichkeit eines geförderten Glasfaserausbaus geben wird und dieser auf eigenwirtschaftlicher Basis stattfinden, die Gemeinde sich also auch daran finanziell beteiligen muss. Auch diesem Vorhaben stimmte der Marktgemeinderat einstimmig (22:0) zu.

Damit erhöhen sich die Gesamtkosten für den Ausbau der Bruckmühler Straße von bislang 1,26 Millionen auf 1,5 Millionen Euro. Im kommenden Jahr soll der erste Bauabschnitt in Angriff genommen werden. Der zweite Bauabschnitt von der Hans-Scheibmaier-Straße bis zur Fraunhofer Straße soll sich 2023 anschließen.

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Auch dieser stand erneut auf der Tagesordnung. Dabei ging es um die Umgestaltung des Geh- und Radweges Hochriesstraße und die Anbindung der südlich gelegenen Gewerbebereiche. „Wir haben nach positiven Gesprächen mit dem Eigentümer hier die Möglichkeit, mehr Grün in unsere Gemeinde zu bringen“, erläuterte Bürgermeister Richard Richter (CSU/FW). Georg Schollerer vom Ingenieurbüro Roplan hatte zwei Varianten ausgearbeitet, um die 750 Quadratmeter große asphaltierte Fläche aufzulockern und gleichzeitig den Radweg gefahrloser an die Straße anzubinden.

Beste Ideen fließen in neue Variante

Nach der Diskussion im Marktgemeinderat über die erforderliche Zufahrtsbreite zu einem Gewerbegebiet und die optimale Führung des Radweges schlug der Planer vor, mit den besten Ideen aus beiden Varianten eine weitere zu entwickeln. Diese soll dem Marktgemeinderat in einer der nächsten Sitzungen vorgelegt werden. Die Baukosten für die Umgestaltung dieses Bereiches wurden auf circa 50 000 Euro geschätzt.

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