SIEMENSSTRAßE

17 Anlieger sollen Großteil der 540.000 Euro teuren Erschließung für Bruckmühler Straße zahlen

Das einst 350 Meter lange Provisorium Siemensstraße ist jetzt einer professionell erstmalig hergestellten Straße gewichen.
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Das einst 350 Meter lange Provisorium Siemensstraße ist jetzt einer professionell erstmalig hergestellten Straße gewichen.

Die 350 Meter lange Siemensstraße in Bruckmühl wurde jetzt „erstmalig hergestellt“. Die Baukosten von circa 540.000 Euro werden zu 90 Prozent als Erschließungsbeiträge auf die anliegenden Grundstückseigentümer umgelegt.

Bruckmühl – „Die Straßenbaumaßnahme der sogenannten erstmaligen Herstellung der Siemensstraße steht mit den öffentlichen und privaten Belangen im Einklang.“ Diesem abschließenden Beschlussvorschlag der gemeindlichen Bauverwaltung folgten die Bruckmühler Mandatsträger in der jüngsten Marktausschusssitzung ohne größeren Diskussionsbedarf einstimmig.

Der Beschluss war nötig geworden, um die Herstellungskosten der bereits fertiggestellten Siemensstraße gesetzeskonform als Erschließungsbeiträge auf die anliegenden Grundstückseigner umlegen zu können.

„Bis dato handelte es sich bei der Siemensstraße um ein reines Provisorium, was so auch korrekt dem gängigen behördlichen Prozedere entsprach“, erklärt Bauamtsleiter Konrad Kremser.

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In jüngster Zeit erfolgte nun der professionelle Ausbau des 350 Meter langen Straßenzuges, der eine beidseitige Bebauung aufweist. Im Zuge dessen wurde auch Grund im östlichen Teilbereich der Straße und im westlichen Einmündungsbereich der Sonnenwiechser Straße erworben.

Die „erstmalige Herstellung“ erfolgte auf der vorhandenen Trasse. Dazu gehörte die Einbringung des Unterbaus, eine Fahrbahnverbreiterung auf größtenteils 6,50 Meter, das Anlegen eines Gehweges mit einer Breite von 1,50 Meter, Maßnahmen zur Straßenentwässerung sowie das Aufbringen einer entsprechenden Teerdecke. Final erfolgte die Installation der Straßenbeleuchtung.

Die Gesamtkosten belaufen sich nach derzeitigem vorläufigen Stand auf circa 540.000 Euro. 90 Prozent davon werden nun auf sechs Privat-Anlieger und elf gewerbliche Beitragszahler umgelegt. Die endgültige Abrechnung erfolgt nach dem Vorliegen der Schlussrechnung.

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