Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Marionetten „tanzten“ in Au

Die einzigartige Bühneschuf eine besondere Atmosphäre. Menhofer
+
Die einzigartige Bühneschuf eine besondere Atmosphäre. Menhofer

„Bühne frei“ heißt es ab sofort wieder im Künstlerhaus in Au in der Gemeinde Bad Feilnbach. Ein begeistertes Premierenpublikum und freudestrahlende Künstler sind der Beweis nach der Erstaufführung des „Eisriesens“, dass dieses Stück ein Dauerbrenner werden kann.

Au – Dazu trägt zum großen Teil auch das Ambiente bei. Schon das Haus der Künstlerin Yvonne Wasmann an der Gottschallinger Straße in Au ist ein Blickfang, egal ob es einem gefällt oder nicht. Doch wenn man nach einem verwinkelten und steilen Aufgang den Zuschauerraum unter dem Dach betritt, muss man zuerst tief Luft holen.

Eine gigantisch schöne und einmalige Kulisse nimmt einem den Atem. Rundherum angebrachte hochwertige Malerei, dazu die passenden weißen Besucherstühle und ein märchenhaftes Bühnenbild, versetzen den Besucher umgehend, auch bei den zuletzt teils spätsommerlichen Temperaturen, in ein Wintertraumland. Die mit Tüchern abgehängte Decke und ein Kronleuchter setzen dem Ganzen noch die Krone auf.

Das Stück selbst wird mit hochwertig verarbeiteten Marionetten und Handpuppen aufgeführt. Der Ablauf zwischen diesen verschiedenen Darstellern und die manchmal witzig, manchmal tiefgründig dargebrachten Texte sind gut aufeinander abgestimmt. Wohltuend sind die unterschiedlichen und gut verständlichen Stimmen der Sprecher und der Wechsel vom Dialekt ins Hochdeutsche bei den Bühnenakteuren gibt dem Spiel eine ganz besondere Note. Erfrischend ist, dass in Märchengeschichte und Sage moderne Elemente wie Likes, WLAN und Handyklingel eingebaut sind. Dass man mit guten Freunden und enormem Zusammenhalt auch widrige und mit besonderen Mächten ausgestattete Feinde besiegen kann, ist der tiefere Sinn dieses Stückes. Denn wer will schon in der schönen Gegend unter dem Wendelstein immer nur Frost und Schnee haben und nie das Sonnenkind sehen. Mit den beiden Kreativköpfen, Yvonne Wasmann und Christine Schönmetzler, haben sich zwei Künstler gefunden, die nicht nur eine wohl einzigartige und allein schon sehenswerte Kulisse geschaffen haben, sondern die dieses Stück mit Begeisterung spielen und es dadurch für den Besucher so wertvoll machen.

Das Stück wird bei einer bestimmten Anzahl von Besuchern auf Wunsch gespielt und feste Termine sind online unter www.puppenuntermdach.de zu finden. Für Kinder unter sechs Jahren ist das Stück nicht geeignet. pm

Kommentare