IM GESPRÄCH

Marion Höher ist Tuntenhausens neue Pastoralreferentin

Pastoralreferentin Marion Höher an ihrem Arbeitsplatz im Pfarrbüro in Ostermünchen. Sie ist zu erreichen unter Telefon 08067/213 oder E-Mail mhoeher@ebmuc.de
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Pastoralreferentin Marion Höher an ihrem Arbeitsplatz im Pfarrbüro in Ostermünchen. Sie ist zu erreichen unter Telefon 08067/213 oder E-Mail mhoeher@ebmuc.de
  • vonWerner Stache
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Der Pfarrverband Tuntenhausen-Schönau hat eine neue Pastoralreferentin: Marion Höher. Wir sprachen mit der verheirateten jungen Mutter von zwei Mädchen im Alter von zwei und vier Jahren über ihre Aufgabe, Ziele und Wünsche.

Tuntenhausen – Sie ist in dem Verband in erster Linie für die Kinder- und Familienpastoral, den Kindergarten Ostermünchen sowie zusammen mit Diakon Josef Hilger für die Firmvorbereitung zuständig. Wir haben uns für ein erstes Kennenlernen schon einmal mit Marion Höher im Pfarrbüro in Ostermünchen getroffen.

Frau Höher, sagen Sie uns doch anfangs etwas über Ihren Werdegang und wo Sie vorher tätig waren?

Marion Höher: Nach dem Abitur habe ich in München Theologie studiert und an der studienbegleitenden Ausbildung im Ausbildungszentrum für Pastoralreferenten teilgenommen. Anschließend habe ich die praktischen Ausbildungsabschnitte in zwei Pfarrverbänden absolviert: den Pastoralkurs im Pfarrverband Obergiesing und die Berufseinführung im Pfarrverband Unterhaching. Während meiner Elternzeit war ich in Teilzeit im Pfarrverband Vaterstetten tätig.

Warum haben Sie den Beruf einer Pastoralreferentin ergriffen?

Höher: In den Beruf bin ich im besten Sinne hineingewachsen. Begonnen als Ministrantin bin ich als Gruppenleiterin in der Pfarrei und in der Katholischen Landjugendbewegung mit und in der kirchlichen Jugendarbeit groß geworden. Dabei habe ich ein starkes Interesse für kirchliche und theologische Themen entwickelt. Darüber hinaus habe ich in weitere Bereiche des kirchlichen Ehrenamts hineingeschnuppert, habe Kindergottesdienste mit vorbereitet, war im Pfarrgemeinderat… Unsere damalige Gemeindereferentin hat mich dann auf die Idee gebracht, Theologie zu studieren und mich im Ausbildungszentrum anzumelden.

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Wie gut kennen sie die Gemeinde Tuntenhausen schon?

Höher: Die Gemeinde als geografisches Gebiet ist mir relativ gut bekannt, da ich ja in unmittelbarer Nachbarschaft aufgewachsen bin. Die Pfarrgemeinden lerne ich gerade kennen. Leider konnte ich noch nicht sehr viele Ehrenamtliche persönlich kennenlernen. Aber ich konnte schon feststellen, dass es in allen Teilen des Pfarrverbandes aktive und engagierte Gläubige gibt.

Was liegt Ihnen besonders am Herzen?

Marion Höher: Besonders am Herzen liegen mir die Kinder und Familien. Da die Kirche heute nicht mehr überall selbstverständlicher Teil des (Familien-)Lebens ist, müssen wir als Kirche vor Ort für die Kinder und Familien Angebote machen, in denen sie sich angesprochen fühlen, sich wiederfinden und etwas für sich mitnehmen können.

Was ist Ihre Hauptaufgabengebiet im Pfarrverband?

Höher: Passenderweise ist genau dieser Bereich, die Kinder- und Familienpastoral mein Hauptaufgabengebiet. Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Firmvorbereitung, für die ich zusammen mit meinem Kollegen, Diakon Hilger zuständig bin. Ein großes Anliegen ist mir auch die Außenwirkung unseres Pfarrverbandes, weshalb ich sehr gerne bei der Erstellung unserer Homepage mitarbeite. Selbstverständlich stehe ich als Seelsorgerin auch für Gespräche zur Verfügung und übernehme Gottesdienste.

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In Ostermünchen werden ja vielfach nur Wortgottesdienste gefeiert. Darf ein Pastoralreferent Gottesdienste oder Beerdigungen halten?

Höher: Pastoralreferenten leiten liturgische Feiern wie Wort-Gottes-Feiern, Andachten et cetera und sind in der Verkündigung tätig. Beerdigungen als Sakramentalien fallen dabei ebenso in unser Aufgabenfeld wie Segnungen.

Worauf freuen Sie sich besonders?

Marion Höher: In erster Linie, darauf, den Menschen in unserem Pfarrverband zu begegnen und sie kennenzulernen. Konkret und in absehbarer Zeit freue ich mich ganz besonders auf die Kinderfeiern in der Heiligen Woche. Wir wollen den Kindern die Gelegenheit geben, die Feiern des Palmsonntags, des Gründonnerstags und des Karfreitags kindgerecht zu erleben.

Was möchten Sie in ihrem Amt bewirken?

Höher: Es wäre schön, wenn durch unsere Arbeit erlebbar wird, dass Kirche kein Selbstzweck ist, sondern dass sie für die Menschen und ihre Bedürfnisse da ist, dass sie etwas zu geben hat, das guttut. Durch meine Tätigkeit möchte ich einen Beitrag dazu leisten.

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