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Patenbitten beim Westerhamer Trachtenverein

D‘Mangfalltalter kennen keine Gnade: D‘Schlossbergler müssen harte Prüfungen bestehen

Auf Holzscheitln kniend beim Essen: (von links) Sepp Huber, Reginga Huber, Margreth Cyllok, Markus Utz, Sepp Hechenthaler, Verena Hitzelsperger, Michi Hacklinger.
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Auf Holzscheitln kniend beim Essen: (von links) Sepp Huber, Reginga Huber, Margreth Cyllok, Markus Utz, Sepp Hechenthaler, Verena Hitzelsperger, Michi Hacklinger.

Ob ein Drei-Gänge-Menü auch dann noch schmeckt, wenn man beim Essen auf Holzscheitln knien muss? Die Mangfalltaler Westerham haben die Valleyer Trachtler kürzlich ziemlich hart rangenommen. Und das nur, weil die sie um die Patenschaft für ihre neue Fahne gebeten hatten.

Feldkirchen-Westerham – Die Valleyer Trachtler baten bei den Westerhamer Trachtlern mit „Griaß Gott beinand ihr liabn Leid, es is für uns a bsondre Freid, dass mia heid zamkemman amoi, bei eich im scheena Mangfoidoi“ um die Patenschaft für die neuen Fahnen.

Viele Mitglieder beider Vereine waren anwesend, als der Vorstand der Schlossbergler mit der Vorsitzenden Margreth Cyllok, den Stellvertretern Sepp Huber und Michi Hacklinger, Schriftführerin Verena Hitzelsperger, Fahnenmutter Regina Huber, Kassier Sepp Hechenthaler sowie Vorplattler Markus Utz die Westerhamer Trachtler darum bat, die Patenschaft für die neue Fahne, welche ursprünglich 2021 geweiht hätte werden sollen, zu übernehmen.

Als Paten kommen nur die Westerhamer in Frage

Seit vielen Jahren sind die beiden Vereine befreundet, weshalb die Westerhamer die erste Wahl als „Göd“ sind. Auch das Gewand der Miederdirndln ist identisch und beide Vereine Pflegen die gleiche Gemütlichkeit. Die Westerhamer mit Vorsitzendem Schorsch Berndl freuten sich über diese Ehre. Ob dieses Amt übernommen werden kann, sollte nach diversen Prüfungen entschieden werden.

Valleyer Trachtler müssen sich mit Tanz und Fragen beweisen

Zuerst mussten die Valleyer unter Beweis stellen, ob sie tanzen können. Dies erfolgte unter den Klängen der Darchinger Musi mit Unterstützung einiger Westerhamer Plattler-Musikanten. Im Anschluss wurde der Valleyer Vorstand zum Essen eingeladen, welches sie traditionell auf Holzscheitln kniend serviert bekamen. Nach der Vorspeise wurden den Valleyern Fragen über den Westerhamer Verein gestellt. Zum Beispiel mussten sie wissen, was es mit dem runden Tisch der Westerhamer auf sich hat, wie viele Vorsitzenden die Mangfalltaler bis heute hatten und welche Gockelrasse die Feder für den Westerhamer Stopselhut liefert. Nach einer musikalischen Bedenkzeit wurden die Fragen zufriedenstellend beantwortet.

Trachtler aus Westerham kommen der Patenbitte nach

Der zweite Gang wurde aufgetragen und wieder kniend genossen. Auch die weiteren Fragen beantworteten die Valleyer richtig. Ein letztes Mal Scheitlknien stand zur Nachspeise an. Bevor die Vorsitzende die letzte Aufgabe, das als Patengeschenk mitgebrachte Fass Bier anzuzapfen, übernahm, kam die Valleyer Aktivengruppe dem Wunsch der Westerhamer nach, den „Mangfalltaler Plattler“ aufzuführen. Auch diese Aufgabe wurde fehlerfrei erfüllt. Die Westerhamer, mit Vorsitzendem Schorsch Berndl, den Stellvertretern Quirin Atzinger und Anian Golshani, Kassier Peppi Kammerloher sowie Schriftführerin Resi Faltlhauser sagten die Patenübernahme zu.

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Als Patengeschenk brachten die Valleyer noch eine schöne Uhr mit, welche zukünftig das Vereinsheim ziert.

Auf ein erfolgreiches Patenbitten stoßen an: (von links) Margreth Cyllok, Anian Golshani, Sepp Huber, Schorsch Berndl, Peppi Kammerloher und Sepp Hechenthaler.

Die Fahnenweihe findet am Sonntag, 14. August, im Rahmen des Festgottesdienstes zum Gründungsjubiläum in Valley statt. re/BS

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