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Nach Coronapause mit 50 Teams

Mangfall-Classic in Bad Aibling: Eigentlich eine Wanderung per Auto

Der rote Austin Healey überquert die Ziellinie. Im Hintergrund begutachten die Zuschauer die Raritäten auf vier Reifen.
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Der rote Austin Healey überquert die Ziellinie. Im Hintergrund begutachten die Zuschauer die Raritäten auf vier Reifen.
  • VonWerner Stache
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Die „Mangfall Classic“, die kleine Schwester der „ADAC Bavaria Historic Rallye“ beziehungsweise in diesem Jahr der 1. ADAC Maxlrain Classic, erfreute nach der Pandemie Zwangspause wieder alle Oldtimerfreunde aus Nah und Fern.

Bad Aibling – Veranstalter AMC Bad Aibling animierte nach der langen Coronapause wieder alle seine Ehrenamtlichen, um die Rallye auszutragen.

Rund 50 Teams – zugelassen waren Fahrzeuge bis Baujahr 1991 – konnten auf der malerischen, 180 Kilometer langen Route die Voralpenlandschaft genießen. Sie führte von Bad Aibling aus über den Irschenberg, Bayrischzell, Landl, Hinterthiersee, Erl, auf den Samerberg und weiter nach Prutting und Vogtareuth. In Lehen gab es bei der Firma Alpenhain einen Zwischenrast, bevor es wieder zurück ins Ziel nach Bad Aibling ging.

Baujahre bis 1991 zugelassen

Am Start waren zum Beispiel der gute alte Ford A aus dem Jahr 1929, oder ein BMW 502 aus dem Jahr 1956. Gleiches Baujahr hatte auch der Triumph TR 3. Aus dem Jahr 1959 stammten der Citroen 2CV und der Austin Healey Sprite. All diese Gefährte konnte man vor und nach dem Rennen natürlich auch hautnah selbst bestaunen, teilweise sogar mit den Fahrern reden.

Vorstellung der Fahrzeuge mit viel Fachwissen

Nach einem zünftigen Weißwurstfrühstück ging es dann bei bestem Sommerwetter an den Start. Mit viel Fachwissen stellte Helmut Helmberger dabei die Fahrzeuge aus über 50 Jahren Automobilgeschichte beim Start dem Publikum vor. Und zu fast jedem Fahrzeug wusste der begnadete Autokenner auch Anekdoten und kleine Geschichten und Erlebnisse.

Für Emil Mathe, Vorsitzender des AMC, ist sie eigentlich ein „Autowandern“, denn die Teilnehmer können hier mit ihren alten Gefährten geruhsam und stressfrei die faszinierende Landschaft erkunden. Trotzdem bewegten sich wahre Automobillegenden durch die Gegend.

Am Ende hatten dann Leonhard Scheck und Elvira Geppert vom MSC Priental mit ihrem VW Käfer 1302, Baujahr 1971 die Nase vorn und siegten. Platz 2 ging an Maximilian und Benedikt Kuypers vom heimischen AMC Bad Aibling mit einem Chrysler Valiant, Baujahr 1963. Den dritten Platz belegen Alfred und Marianne Huber vom Samerberg mit einem Triumph Spitfire 1500.

Bestes Damenteam kam aus Bad Aibling und Wasserburg

Siegerehrung am Abend im Sportpark: Organisator Franz Lengauer, Benedikt Kuypers, Leonhard Scheck, AMC-Vorsitzender Emil Mathe, Elvira Geppert, Marianne Huber, Alfred Huber und Organisator Uli Nowak (von links).

Das beste Damenteam wurde in diesem Jahr Sandra Wagner und Werner Katrin aus Wasserburg und Bad Aibling mit einem VW Golf I Cabriolet, Baujahr 1987. Unter dem Beifall der vielen Zuschauer trudelten die alten Boliden vor der Bühnenkulisse der Oldie Night ein. Sie hatten nicht nur die Strecke hinter sich gelassen, sondern auch die drohenden Gewitterwolken und die schlechte Wettervorhersage.

Aber: Es blieb trocken und sonnig. Oldtimerfreunde und Besucher konnten dann so richtig die Oldie Night genießen.

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