Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Malereien, Objekte und Skulpturen in der Galerie

Mit großem Interesse begutachteten diese Gäste diese Zinnober-Basalt-Skulptur.  Baumann
+
Mit großem Interesse begutachteten diese Gäste diese Zinnober-Basalt-Skulptur. Baumann

Unter dem Motto „Ein blauer Flügelschlag“ wurde eine Ausstellung mit Werken von Helmut Dirnaichner in der „Galerie Markt Bruckmühl“ eröffnet.

Bruckmühl – „Wir präsentieren ihnen heute Malereien, Objekte und Skulpturen des Künstlers Helmut Dirnaichner“: Mit diesen Worten eröffnete Bruckmühls Dritte Bürgermeisterin Hermine Obermeyer vor den Vernissagegästen die neue Ausstellung mit dem Titel „Ein blauer Flügelschlag“. Sie wies ferner auf die vom Künstler verwendeten Naturmaterialien wie Erde, Steine, Asche und Mineralien hin. „Pulverisiert ergeben sie die farbigen, handgeschöpften Papiere für seine Miniaturlandschaften“, erklärte sie.

„Der Titel der Ausstellung ist hochpoetisch, aber auch sehr kennzeichnend, weil er ein zentrales Anliegen des Künstlers, Schweres in Leichtes zu verwandeln, in einem Wort erfasst“, betonte Dr. Elmar Zorn in seiner Einführungsrede. Im Akt der Verwandlung bliebe die der Natur entnommene Materie als solche erhalten, wenn auch in einer veränderten Dichte.

Dabei sei Dirnaichner kein „Natur-Künstler“, schon gar kein naturalistischer Künstler, so der Kunst- und Literaturwissenschaftler. „Ihn interessiert vor allem, die Natur sichtbar und spürbar werden zu lassen im Kunstwerk, genauer: durch den Prozess des Transfers der Materialien der Natur in die Kunst. Was er will, ist aus dem Wachstum der Natur heraus die Quintessenzen zu destillieren und ihnen Gestalt zu verleihen“, veranschaulichte der Redner. Er wies außerdem auf zwei Kulminations-Orte der Ausstellung im ersten und zweiten Stock hin. Hierzu definierte er die Wirkung der beiden großen Bilder aus grünem Malachit und blauem Lapislazuli beziehungsweise der 14-teiligen Formation spitz zulaufender Ellipsen mit dem Titel „Tarantella“ auf die Fantasie der Betrachter. „Dirnaichner gewinnt seinen dreidimensional flächigen Werken eine weitere Dimension ab: Er findet neue Schnittstellen zur Transzendenz von Materie“, stellte der ehemalige Leiter der Kunstabteilung im Münchener Kulturamt abschließend fest.

„Diese Ausstellung kann sich wahrlich sehen lassen“, konstatierte Galerieleiterin Cornelia Ahrens, die sich insbesondere für die Zusammenarbeit beim Ehepaar Helmut und Christine Dirn aichner bedankte.

Die Ausstellung „Ein blauer Flügelschlag“, die auf Vermittlung des Galerie-Jurymitglieds Andreas Legath zustande kam, ist mit ihren 61 Werken in der Galerie, Telefon 0 80 62/53 07, bis zum 2. Juli zu sehen. Geöffnet ist mittwochs von 14 bis 18 Uhr sowie samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr. Finissage ist am 2. Juli ab 17 Uhr . Dabei führt der Künstler selbst durch die Ausstellung. bjn

Kommentare