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Maibaumaufstellen im August in Mietraching: Im Corona-Modus und per Kran

Per Kran statt mit Muskelkraft wurde der Maibaum aufgerichtet.re/Kühnel (1)
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Per Kran statt mit Muskelkraft wurde der Maibaum aufgerichtet.re/Kühnel (1)
  • Silvia Mischi
    VonSilvia Mischi
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Sorgenvolle Blicke auf die steigenden Inzidenzwerte prägten die Vorbereitungsphase des Stopselclubs Mietraching für ihr Maibaumaufstellen am Sonntag. Mit einem Jahr und drei Monaten Verspätung wurde das blau-weiße Traditionsstangerl nun in die Höhe gehievt.

Mietraching –„Wir wollten das Brauchtum unbedingt heuer durchziehen, denn nächstes Jahr ist Willing dran und sonst wären wir künftig im gleichen Turnus“, erläutert Vorsitzender Thomas Willmann gegenüber unserer Zeitung. Überhaupt: Das Bewahren von Traditionen und des Brauchtums ist dem Stopselclub ein großes Anliegen.

Testmobil am Eingang des Festgeländes

Coronakonform mit Abständen waren die Tische aufgebaut. Jeder wurde an seinen Platzgebracht.

Dementsprechend rüsteten die Mietrachinger auch auf, damit der Umsetzung nichts im Wege stehen konnte. Mit Tischreservierung, großen Abständen und besonderen Corona-Regelungen ging es an die Umsetzung. „Wir haben die Gäste zu ihren Tischen geführt und platziert. Zudem haben wir alle 3G-Regeln eingehalten und den Status der Besucher abgefragt“, so Willmann.

Gegenüber spielte die Musik zünftig auf.

Überdies stand im Eingangsbereich das DLRG-Testmobil. Kurzfristig konnten sich die Gäste sogleich aktuell ihren Covid 19-Negativ-Bescheid abholen. Auch habe man vorsichtshalber auf die Auftritte des Trachtenvereins verzichtet. „Hier mussten wir leider den Aktiven absagen“, bedauert der Vorsitzende.

Bürgermeister Stephan Schlier und Frau Verena hatten Tochter Veronika beim Fest dabei.

Drei bis vier Wochen bewacht

In den vergangenen drei bis vier Wochen hatten die Stopsler den Maibaum traditionell bewacht. „Er wurde nicht gestohlen“, erklärte Willmann nicht ohne Stolz. Knapp 400 Arbeitsstunden stecken über sechs Tage von acht Leuten in dem 35 Meter langen Maibaum. Vom Schepsen (Entrinden) über Herrichten, Dekorieren bis hin zum Bemalen – alles wurde in Handarbeit gefertigt. Dazu gehört auch die liebevolle Restaurierung der Zunfttafeln. Diana Pritzl hatte diese hergerichtet und neu angestrichen.

Bemalte Gedenktafel

Eine bemalte Gedenktafel ist überdies am Stamm befestigt. Sie würdigt die Baumspende durch Ehrenvorsitzenden Paul Siersch und belegt die Höhe des Traditionsstangerls mit 35 Metern schwarz auf weiß. Quasi als „kleine Schwester“ zum eigentlichen Maibaumfest erfolgt am Sonntag das Aufstellen. Zwar stand mit den Mitgliedern des Vereins ausreichend Irxenschmalz (Muskelkraft) parat. Doch dauert das Aufstellen im Bestfall zwei Stunden und bange Blicke gen Himmel machten dem Aufstellen mit Schwalben den Garaus. „Wir mussten uns für das Aufstellen per Kran entscheiden“, schildert Willmann.

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